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21:19 13.06.2013
Kaum schwanger, schon eine Taufe: Am Donnerstag taufte die schwangere Herzogin Kare ein Kreuzfahrtschiff in Southampton auf den Namen „Royal Princess“. Quelle: dpa
London

Es war einer ihrer letzten öffentlichen Auftritte vor der Geburt – kein Wunder also, dass Fragen nach der Symbolik aufkamen, als die schwangere Herzogin Kate am Donnerstag in Southampton ein Kreuzfahrtschiff auf den Namen „Royal Princess“ taufte. Ob sie und ihr Mann Prinz William einen Jungen oder ein Mädchen erwarten, haben sie tatsächlich geheim halten können.

Auch sonst sind zahlreiche Fragen noch unbeantwortet: Welche Namen kommen infrage? Wo wird die Familie nach der Geburt zunächst wohnen? Antworten sind wohl nun nicht mehr zu erhoffen. Denn von Montag an dürfte der royale Babybauch nicht mehr zu sehen sein. Kate wird sich Königshausexperten zufolge in den inoffiziellen Mutterschutz zurückziehen. Der Geburtstermin soll der 13. Juli sein, der Palast sagt dazu jedoch nichts.

Die Informationspolitik des Hofes während der Schwangerschaft gibt den Kurs für die Zeit der Geburt und danach vor: Wie schon bei seiner Hochzeit vor zwei Jahren werde William ein „Kreml-ähnliches Sicherheitsnetz“ um die Geburt spannen, sagt der Monarchie-Experte Hugo Vickers.

Die Öffentlichkeit werde kaum mehr von der Geburt mitbekommen als den Moment, in dem Kate mit Wehen ins Krankenhaus komme, und dann später ihre Entlassung mit dem Kind im Arm, sagt Vickers.

Das hält jedoch niemanden davon ab, bis dahin kräftig in der Gerüchteküche zu rühren. Buchmacher nehmen Wetten darüber entgegen, ob das Kind per Kaiserschnitt zur Welt kommt oder welches Promi-Magazin die ersten Bilder bekommt. Bei den Namenswetten führt Alexandra die Listen an.

William und Kate gelten als moderne werdende Eltern. So wird der Herzog wohl bei der Geburt dabei sein. Sein Vater Prinz Charles war seinerzeit der erste königliche Vater im Kreißsaal. Zudem plant William zwei Wochen Elternzeit in seinem Job als Rettungspilot in Wales.

Mit dem Baby wird die männliche Erbfolge abgeschafft. Eine neue Ära beginnt – auch in England.

Agentur

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