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Panorama Diesen Wolf würden auch Niedersachsen mögen
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13:54 22.09.2017
Dieser Roboter-Wolf in Japan soll Rehe und Wilschweine verscheuchen. Dieses Tier würden auch Schafhalter in Niedersachsen akzeptieren. Quelle: dpa

Weil sich die Tiere so schnell vermehren und zugleich immer größere Schäden an Gemüsefeldern und Forstbeständen anrichten,  greifen manche Gemeinden auf eigenwillige Methoden zurück: In der südlichen Provinz Kumamoto zum Beispiel lassen Bauern neuerdings Kühe auf brachliegenden Flächen nahe ihrer Felder grasen, um Wildschweinen die Deckung im hohen Gras zu nehmen, wie die japanische Zeitung "Yomiuri Shimbun" berichtet.  

Eine besonders kuriose Idee hatte eine Firma auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido, die mit der Universität Tokio einen Roboter in Wolfsgestalt zur Abschreckung von Wildschweinen und Rehen gebastelt hat. Doch ob all das ausreicht, um die Wild-Plage zu bekämpfen, ist zweifelhaft. Das letzte Mal, dass ein echter Wolf in Japan gesichtet wurde, war im Jahr 1905.

Ganz anders in Niedersachsen: Dort sind die Tiere seit Jahren wieder heimisch, und seit einiger Zeit gibt es eine Debatte darüber, ob dem Raubtier in Niedersachsen zu viel Schutz eingeräumt wird.

dpa/r

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