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Panorama Polizei findet bei Mann 1800 Dateien
Mehr Welt Panorama Polizei findet bei Mann 1800 Dateien
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07:30 28.02.2014
Die Polizei in Hildesheim hat bei einem 29-Jährigen über 1800 Dateien mit kinderpornographischem Material gefunden. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hildesheim

Der Hildesheimer sitzt in Untersuchungshaft und hat die Taten laut Staatsanwältin Christina Pannek zum Teil gestanden. Die Auswertung der bei ihm beschlagnahmten Speichermedien ist nicht abgeschlossen.

Die Hildesheimer Polizei stieß durch Kinderpornografie-Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover auf die Spur des Mannes. Der Hildesheimer steht im Verdacht, sich in großem Stil kinderpornografisches Material beschafft zu haben. Mitte Februar wurde die Wohnung des mutmaßlichen Kinderschänders durchsucht. Er lebte noch bei seinen Eltern. Bei der computergestützten Grobanalyse eines kleinen Teils der gespeicherten Filme und Fotos fanden die Ermittler bereits Hinweise auf 1800 Kinderpornodateien.

Als die Beamten in der vergangenen Woche begannen, das Material zu sichten, stießen sie schnell auf einen Film, der einen schweren sexuellen Missbrauch dokumentiert. Ein Mann, der nicht zu erkennen war, verging sich mit den Händen an einem Mädchen. Weil der Film auch Tonaufnahmen beinhaltete, konfrontierten die Polizisten den 29-Jährigen mit dem Fund. Daraufhin gab er zu, dass er es war, der in dem bereits 2011 hergestellten Film zu sehen und vor allen Dingen auch zu hören war. Das Opfer: ein zur Tatzeit neunjähriges Mädchen aus seinem Bekanntenkreis, das sich mehrmals bei ihm in der Wohnung aufgehalten habe.

In Handschellen wurde der Mann zur Vernehmung ins Gerichtsgebäude gebracht. Dass er in Untersuchungshaft geschickt wurde, lag daran, dass die Justiz ihm neuerliche Taten zutraut. Laut Pannek hat er sich noch Anfang dieses Jahres kinderpornografische Dateien beschafft, die den schweren sexuellen Missbrauch eines unbekannten Opfers dokumentieren.

Das Hildesheimer Opfer ist bekannt. Die Polizei hat die Schülerin befragt. „Es sieht bislang so aus, als handele es sich Gott sei Dank um einen Einzelfall“, sagte Staatsanwältin Pannek. Der Tatverdächtige soll in der Vergangenheit nicht aufgefallen sein. Er wird jetzt durch einen psychiatrischen Sachverständigen untersucht. Ob und wann er angeklagt wird, steht noch nicht fest.

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