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Panorama Paris Hilton in Südafrika festgenommen
Mehr Welt Panorama Paris Hilton in Südafrika festgenommen
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09:20 03.07.2010
Missverständnis: Paris Hilton ist in Südafrika festgenommen worden. Quelle: dpa

Aufregung um Paris Hilton am Rande der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika: Das Jetset-Girl wurde am Freitag nach dem Viertelfinalspiel zwischen der Niederlande und Brasilien in Port Elizabeth wegen des Verdachts auf den Besitz von Marihuana festgenommen. Gegen Mitternacht wurde sie einem eigens für die Fußballweltmeisterschaft eingerichteten Gericht vorgeführt und wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die 29-jährige Hotelerbin schrieb danach über Twitter: „Alles in Ordnung, Leute. Ich hatte nichts damit zu tun.“ Eine genauere Erklärung gab Hiltons Sprecherin Dawn Miller in Los Angeles ab: „Paris Hilton wurde heute von der Polizei wegen des Vorwurfs befragt, Marihuana geraucht zu haben“, schrieb in einer Erklärung. „Ich kann aber bestätigen, dass der Zwischenfall ein komplettes Missverständnis war und es tatsächlich eine andere Person in der Gruppe war, die es gemacht hat. Der Fall gegen Paris ist eingestellt und es werden keine Vorwürfe erhoben.“

Nachdem das Verfahren eingestellt wurde, sagte Hilton „Danke“ und verließ den Gerichtssaal.

Ein örtlicher Rundfunksender hatte zuvor berichtet, die Hotelerbin sei nach dem Viertelfinalspiel zwischen der Niederlande und Brasilien in der Nähe des Nelson-Mandela-Bay-Stadions festgenommen worden. Aus Polizeikreisen verlautete, Hilton habe Marihuana bei sich gehabt. Einzelheiten wisse er nicht, sagte ein Beamter. „Es ist eine berühmte Persönlichkeit, nur ranghohe Polizisten sind mit dem Fall befasst“, sagte er. Ein anderer Polizist sagte, die Entscheidung, Hilton dem Richter vorzuführen, habe damit zu tun, dass sie Marihuana geraucht habe.

Vor drei Jahren hatte Hilton weltweites Aufsehen erregt, weil sie wegen Trunkenheit am Steuer zu 45 Tagen Gefängnis verurteilt wurde. 23 Tage saß sie ab. Nach ihrer Freilassung erklärte sie, sie habe im Gefängnis über ihr Luxusleben nachgedacht. Sie werde nun „helfen, Geld für Kinder und für Brustkrebs und Multiple Sklerose“ zu sammeln.

ap

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