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Panorama Hamelner Opfer aus Klinik entlassen
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11:41 13.12.2016
Eine junge Frau ist mit einem Strick um den Hals an ein Auto gebunden und durch die Straßen der Stadt geschleift worden. Quelle: dpa
Hameln

Die Frau sei aus dem Krankenhaus entlassen worden und befinde sich nun in einer Reha-Einrichtung, sagte ihr Anwalt, Roman von Alvensleben, am Dienstag. Darüber hatte zunächst der NDR berichtet. Die 28-Jährige, die zunächst im Koma gelegen hatte, könne sich inzwischen langsam auch wieder an das Geschehen vom 20. November erinnern. Eine Aussage bei der Polizei hat die Frau aber noch nicht gemacht.

Der frühere Lebensgefährte steht im Verdacht, die 28-Jährige im Streit um den gemeinsamen Sohn zunächst mit zwei Messerstichen schwer verletzt zu haben. Dann soll der 38-Jährige sie mit einem Seil ans Auto gebunden und bei hohem Tempo über die Straße geschleift haben. Das inzwischen drei Jahre alte Kind saß während der Fahrt mit im Auto. Der Mann sitzt wegen des Verdachts auf versuchten Mord in Untersuchungshaft.

Täter und Opfer sind keine M-Kurden

Gehören das Opfer oder der mutmaßliche Täter aus Hameln zur Gruppe der Mhallami-Kurden, auch M-Kurden genannt? Mehrere Artikel haben diese Verbindung hergestellt, nachdem auch die Kurdische Gemeinde Deutschland den Hamelner Fall zum Anlass genommen hat, zu betonen, dass M-Kurden nicht zur ethnischen Gruppe der Kurden gehören. Diese Meldung ist mittlerweile online korrigiert worden, nachdem Polizei und Staatsanwaltschaft wiederholt betont haben, dass weder das Opfer noch der Täter M-Kurden sind.

Die M-Kurden sind in Hameln und der Region in der Vergangenheit wiederholt auffällig geworden. So kam es vor dem Hamelner Krankenhaus im Januar 2015 zu Unruhen, bei denen mehr als ein Dutzend Polizeibeamte verletzt wurden. Mitglieder der M-Kurden-Familie hatten versucht, die Klinik zu stürmen, um zum Leichnam eines Familienmitglieds zu kommen. Der junge Mann war zuvor tödlich verunglückt, als er versucht hatte, aus dem siebten Stock des Amtsgerichts Hameln zu fliehen.

dpa/r.

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