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Panorama Noch nie gab es so viele deutsche Jäger
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19:21 22.01.2017
Von Alexander Dahl
Waidmannsheil: Die Jagd wird als Hobby immer beliebter. Quelle: Philipp Schulze

Deutschlands Wald ist im Wintermodus. Die Tiere bewegen sich wenig, um bei Schnee und Frost Energie zu sparen. Von den Jägern werden sie deshalb derzeit weitgehend in Ruhe gelassen. Eine recht untypische Situation, denn eigentlich wird es in den Wäldern langsam eng: Fast 382.000 Jäger gibt es in Deutschland – mehr als jemals zuvor. Besonders viele Menschen gehen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen dem Waidwerk nach.

Jeder 127. Schleswig-Holsteiner besitzt den Jagdschein – das ist deutscher Rekord. Das Land zwischen den Meeren hat damit Niedersachsen als Jägerland Nummer eins abgelöst, wo jeder 130. Einwohner jagdberechtigt ist. Allerdings holt Niedersachsen wieder auf: 2016 legten 3410 Jungjäger erfolgreich die Prüfung ab – mehr als in jedem anderen Bundesland. Deutschlandweit hat jeder 213.  Bundesbürger einen Jagdschein – das „grüne Abitur“, wie er auch gern genannt wird, weil etwa jeder Fünfte durch die Prüfung fällt.

Die Zeit, in der die Jagd Domäne der Männer war, geht zuende. Bereits 7 Prozent der Jäger sind Frauen. Und bei den vorbereitenden Jägerkursen beträgt der Frauenanteil rund 20 Prozent. Noch vor 20 Jahren war nur jede hundertste Jagdscheininhaberin eine Frau.

Die wenigsten Jäger, wen wundert’s, gibt es in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. Erstaunlich ist, dass die Bundeshauptstadt mit den größten Zuwachs an Jägern deutschlandweit verzeichnet. Das liegt vermutlich auch daran, dass sich mittlerweile viele Wildtiere, wie etwa Wildschweinrotten, bis in die dicht bebauten Berliner Wohnbezirke vorwagen.

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