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Panorama Niedersachsens Jäger schießen mehr Wild
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12:58 02.12.2016
Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Weil die Wild-Bestände wachsen und zunehmend zur Gefahr für den Wald werden, haben Niedersachsens Jäger im abgelaufenen Jagdjahr 2015/2016 mehr Tiere geschossen als zuvor. Dies betreffe vor allem das Schalenwild, teilten die Landesjägerschaft und das für die Jagd zuständige Landwirtschaftsministerium. Unter dem Begriff "Schalenwild" werden in der Jägersprache die jagdbaren Huftiere zusammengefasst.

So hat sich dem Bericht zufolge die Zahl der erlegten Tiere, die sogenannte Strecke, bei Rotwild um elf Prozent auf den Höchstwert von 8400 erhöht. Mit Rotwild sind Hirsche gemeint. Die Jagdstrecke bei Wildschweinen erhöhte sich um sieben Prozent auf rund 45.000 erlegte Tiere. Beim Rehwild stieg die Abschusszahl um fünf Prozent auf knapp 129.000 Tiere an. Und auch die Damwildstrecke war mit rund 12.700 Stück höher als im Vorjahr.

Wenn der Bestand an Schalenwild zu hoch ist, kann dies nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums dazu führen, dass die Tiere in den Wäldern ihren Hunger vermehrt an jungen Bäumen stillen. Dieser sogenannte Verbiss und das Abschälen der Rinde kann aber auch ältere Bäume schädigen. "Um die Schäden in unseren Forsten in Grenzen zu halten, müssen wir das Schalenwild intensiv bejagen", sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne). Dies sei auch wichtig, um "die großen Anstrengungen in den Forstämtern für den naturnahen Waldumbau mit artenreichen Mischwäldern" nicht zu gefährden.

dpa

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