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Panorama Niedersachsen geben mehr Geld für Geschenke aus
Mehr Welt Panorama Niedersachsen geben mehr Geld für Geschenke aus
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19:32 23.12.2017
Ein Weihnachtsmann geht durch eine Einkaufspassage in Hannover. Quelle: dpa
Hannover

 Die Einzelhändler in Niedersachsen und Bremen zeigen sich zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft. Der Umsatz in Niedersachsen liege einen Tag vor Heiligabend bei rund neun Milliarden Euro, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbandes Niedersachsen-Bremen (HNB), Hans-Joachim Rambow, am Samstag zur dpa.

Klassiker sind der Renner

Das sei eine Steigerung von etwa 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch in Bremen gab es demnach ein kleines Plus: Der Umsatz beträgt dort 2017 rund 858 Millionen. 2016 waren es rund 8 Millionen weniger gewesen.

Einen Teil davon setzen die Einzelhändler mittlerweile auch in eigenen Onlineshops um. In Niedersachsen beträgt der Anteil laut Rambow etwa 1,1 der 9 Milliarden Euro; in Bremen 97 der 858 Millionen Euro. Das ist Rambow zufolge ein gutes Zusatzgeschäft für die Einzelhändler zu ihren Läden in den Innenstädten.

Renner im Weihnachtsgeschäft im Norden sind nach wie vor die Klassiker: Spielwaren und -konsolen, Bücher, Elektronikprodukte, Uhren, Schmuck und Parfüm. Gerne zugegriffen werde derzeit bei Tablets, Smartphones sowie Fitnesstrackern und Smartwatches, erklärt der Experte. Auch das Thema Smart Home sorge für gute Umsätze.

Last-Minute-Einkäufe am Sonnabend

„Obwohl die Adventszeit in diesem Jahr kürzer war als in früheren Jahren, sind die Geschäfte gut gelaufen“, beschreibt der HNB-Geschäftsführer. Vor allem am Donnerstag und Freitag vor dem vierten Advent seien die Fußgängerzonen größerer Städte voll gewesen, sagt Rambow. Der letzte Shoppingtag ist diesmal der 23.12. gewesen. Denn Heiligabend fällt auf einen Sonntag und in Niedersachsen sind verkaufsoffene Sonntage an Heiligabend per Gesetz verboten.

Nur Bäcker und kleine Einkaufsmärkte dürfen landesweit an Heiligabend bis 14 Uhr öffnen. Auch Blumenläden dürfen für maximal drei Stunden verkaufen. Einzelhändler und Kaufhäuser müssen den ganzen Tag über geschlossen bleiben. Sonst drohen ihnen empfindliche Bußgelder.

Weil auf den letzten Drücker im Internet bestellte Waren wohl nicht mehr pünktlich zum Fest ankommen, haben viele Last-Minute-Einkäufer am Sonnabend auf den Gang ins Geschäft gesetzt. Viele Menschen trugen zum Beispiel in der Landeshauptstadt Hannover gut gefüllte Taschen durch die Straßen. „Es war noch ziemlich voll“, schildert Rambow. Kunden ziehe es zum Shoppen nicht nur vor Weihnachten, sondern generell vor allem in die Zentren der Großstädte - zum Nachteil des ländlichen Raumes.

Von dpa

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