Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Einbrecher werden nur selten verurteilt
Mehr Welt Panorama Einbrecher werden nur selten verurteilt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:56 16.02.2016
Die Einbruchzahlen steigen seit Jahren stetig an. Quelle: Patrick Seeger/dpa
Hannover

Die Zahl ist geradezu verschwindend gering: Nur 2,6 Prozent aller Einbrecher werden nach einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) am Ende verurteilt. Dies habe die Auswertung von 3668 Einbrüchen ergeben, die von der Polizei im Jahr 2010 in Berlin, Bremerhaven, Hannover, München und Stuttgart registriert wurden. Damit liegt der Anteil der tatsächlich zur Rechenschaft gezogenen Einbrecher noch deutlich unter der Aufklärungsquote der Polizei. Diese hatte 2014 bei Einbrüchen im Bundesschnitt immerhin bei 15,9 Prozent gelegen.

Bei über zwei Drittel aller von der Polizei aufgeklärten Fälle hielt die Staatsanwaltschaft die Beweislage für zu dünn, ergab die KFN-Untersuchung. Kam es doch zu einer Anklage, so wurden rund drei Viertel der Tatverdächtigen verurteilt.

Technischer Einbruchschutz hilft

Zur Überführung von Tätern halfen vor allem Fingerabdrücke und DNA-Spuren sowie Videoaufzeichnungen von Überwachungskameras.

Um der bundesweit seit Jahren steigenden Zahl von Einbrüchen (2014: 152.123 Fälle) entgegenzuwirken, empfiehlt die Studie allerdings nicht nur Verbesserungen bei Polizei und Justiz. Vor allem präventive Maßnahmen scheinen erfolgversprechend zu sein - wie Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft und technischer Einbruchschutz.

dpa

In Niedersachsen sind viele gut ausgebildete Lateinlehrkräfte nach ihrer Zweiten Staatsprüfung nicht in den Schuldienst übernommen worden. Darauf weist der Altphilologenverband hin. Für 47 Absolventen waren zum 1. Februar im ganzen Land nicht einmal zehn Stellen für Lateinlehrer ausgeschrieben.

Saskia Döhner 16.02.2016

Weltraumflug gegen Gebrauchtwagen: Weil ein Mann ein Tauschgeschäft nicht als erfüllt ansah, verklagte er seine Bekannte. Ohne Erfolg. Auch die Berufung scheiterte. Nun darf die KFZ-Meisterin endgültig ins All fliegen. Nur wann?

16.02.2016
Panorama Übrigbleibsel aus deutsch-französischem Krieg - 145 Jahre alter Brief in Brisbane aufgetaucht

Manchmal sind auch die Wege der Post unergründlich. In Australien ist nun ein 145 Jahre alter Brief aufgetaucht. Der Absender und die Empfängerin lebten in Frankreich. Unklar ist, wie er nach Brisbane kam.

16.02.2016