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Panorama Endlagerorte werden geschützt
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17:29 24.07.2017
Nicht mehr der einzige Kandidat für die Suche nach einem Endlager für Atommüll: Gorleben. Quelle: dpa/Archiv
Berlin/Gorleben

Damit will das neue Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) die infrage kommenden Endlagerorte vor Eingriffen schützen.

Gebohrt werden darf in mehr als 100 Meter Tiefe dann nur noch, wenn Landesbehörden und das BfE keine Bedenken haben, dass mögliche Standorte beschädigt werden könnten. Dabei gehe es nicht um einen Vorentscheid, sagte BfE-Präsident Wolfram König am Montag in Berlin. Nur nach der Zustimmung der Behörden dürften die Bundesländer in den betreffenden Gebieten die Erlaubnis etwa für Erdwärme- und Bergbauprojekte oder Brunnenbau erteilen. Die neue Regelung tritt Mitte August inkraft.

Bei der anstehenden Suche nach einem Endlagerstandort solle kein Ort von vornherein bestimmt oder ausgeschlossen werden - „auch nicht dadurch, dass beispielsweise durch Tiefenbohrungen ein möglicherweise geeignetes Gesteinsvorkommen für die Endlagerung beeinträchtigt oder gar unbrauchbar wird.“

Nachdem Jahrzehnte lang ausschließlich der Salzstock Gorleben als Standort für ein Endlager geprüft worden war, hatte der Bund einen Neustart bei der Suche nach einer Lagerstätte für hochradioaktiven Atommüll beschlossen.

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