Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Mindestens elf Tote nach Grubenunglück in Sibirien
Mehr Welt Panorama Mindestens elf Tote nach Grubenunglück in Sibirien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:05 09.05.2010

Durch die zweite Explosion am Sonntagmorgen ging der Kontakt zu 20 Helfern verloren, die 64 eingeschlossene Kumpel retten wollten.

Die Rettungsarbeiten wurden wegen dichten Rauchs auf unbestimmte Zeit unterbrochen, sagte der Gouverneur der Region Kemerowo, Aman Tulejew, nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass. Erst wenn das Problem beseitigt sei, könne weitergearbeitet werden. Bis dahin sei es für die Rettungsmannschaften zu gefährlich. Die zweite Explosion habe den Hauptbelüftungsschacht zerstört. Über Tage seien einige Menschen verletzt worden. Es bestehe die Gefahr weiterer Explosionen.

Zum Zeitpunkt der ersten Detonation am Samstagabend hätten sich etwa 359 Arbeiter unter Tage aufgehalten, teilte ein Sprecher des Zivilschutzministeriums am Sonntag nach Angaben der Staatsagentur Ria Nowosti mit.

Kremlchef Dmitri Medwedew und Regierungschef Wladimir Putin wiesen die zuständigen Behörden an, alles für die Rettung der Bergleute zu tun. Die Explosion zerstörte über Tage drei Gebäude. Das betroffene „Raspadskaja“-Kohlebergwerk ist das größte seiner Art in Russland. Auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion kommt es wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen immer wieder zu schweren Grubenunglücken mit hohen Opferzahlen.

Kemerowo liegt im berühmten Kusnezker Kohlenbecken - kurz: Kusbass. Die Kohle wird an Betriebe in Russland, der Ukraine und Asien geliefert. In der Region war es zuletzt 2007 zu zwei schweren Bergwerksunglücken gekommen. Im März 2007 starben in einem Nachbarschacht von Nowokusnezk 110 Arbeiter - es war das schwerste Grubenunglück seit Jahrzehnten.

dpa

Bei einer schweren Methangas-Explosion in einer Kohlegrube in Russland sind mindestens zwei Bergleute getötet und mehrere verletzt worden. Etwa 120 Männer waren nach dem Unfall am späten Sonnabend in der westsibirischen Region Kemerowo noch unter Tage eingeschlossen. Das teilte das Zivilschutzministerium nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen mit.

08.05.2010

Der Versuch, die Ölpest im Golf von Mexiko mit einer riesigen Stahlkuppe über dem Leck zu bekämpfen, sind auf ernste Schwierigkeiten gestoßen. Die Operation in 1500 Meter Tiefe sei zunächst für zwei Tage unterbrochen worden, sagte der verantwortliche BP-Manager Doug Suttles am Sonnabend.

08.05.2010

Sicherheitsleute haben verhindert, dass Demonstranten auf den neuen Park auf dem stillgelegten Flughafen in Tempelhof gelangen. Der Veranstalter hatte laut Polizeisprecher Frank Millert entschieden, einen Teil der Tore zu schließen, um zu verhindern, dass größere Gruppen ehemaliger Teilnehmer einer zuvor friedlich beendeten Demonstration auf das Gelände gelangen.

08.05.2010