Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Bisher keine deutschen Opfer in Bangkok
Mehr Welt Panorama Bisher keine deutschen Opfer in Bangkok
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:18 18.08.2015
Bei der schweren Explosion in Bangkok sind zahlreiche 15 Menschen getötet oder verletzt worden. Quelle: dpa
Bangkok

Auf einer ersten Liste der Verletzten des Anschlags in Bangkok befindet sich kein deutsch- oder europäischklingender Name. 49 Opfer sind laut der Bangkoker Zeitung "The Nation" bisher namentlich bekannt. Danach dürfte eine hohe Zahl der Verletzten aus China stammen. Am Montag war von "einer bedeutenden Zahl an Ausländern" die Rede.

Bei einer gewaltigen Explosion waren in der thailändischen Hauptstadt Bangkok mindestens 22 Menschen umgekommen. 123 wurden verletzt, als der Sprengsatz am Montagabend (Ortszeit) an einem bei Einheimischen und Touristen beliebten Schrein mitten im Einkaufsviertel detonierte.

Auf der Suche nach den Verantwortlichen verfolgt die Polizei bereits eine heiße Spur: Auf Bildern von Überwachungskameras sei ein Verdächtiger zu sehen, nach dem nun gefahndet werde, sagte der Chef der thailändischen Militärjunta, Prayut Chan-O-Cha, am Dienstag. Der Verdächtige stammt aus dem Nordosten Thailands, einer Hochburg der Rothemden-Bewegung. Dieser Zusammenschluss aus Regierungskritikern, meist aus der ärmlichen Landbevölkerung, verurteilt den Militärputsch im Mai 2014 durch die Militärjunta.

Die beiden politischen Lager haben jahrelang um die Regierungsmacht gekämpft. Grob stehen sich alteingesessene Eliten und wohlhabende Städter und Bauern aus der Provinz sowie arme Stadtbewohner gegenüber. Sie haben Massendemonstrationen und Straßenblockaden in Bangkok organisiert und sich teils blutige Straßenschlachten geliefert. Dutzende Menschen sind dabei seit 2010 ums Leben gekommen.

Verdächtiger soll zu Rothemden-Bewegung gehören

Anschläge in der Hauptstadt, etwa zur Destabilisierung der Regierung, waren bisher dennoch die Ausnahme. Im Februar waren zuletzt vor einem Einkaufszentrum in Bangkok zwei Sprengsätze explodiert und hatten zwei Menschen verletzt. Auf der Touristeninsel Koh Samui explodierte im April eine Autobombe.

"Die Bombe hatte das Ziel, so viele Menschen wie möglich zu töten," sagte Polizeisprecher Thavornsiri. Schließlich sei der Schrein am Abend üblicherweise gut besucht. Für den Anschlag wurden dem Sprecher zufolge vermutlich drei Kilogramm Sprengstoff verwendet.

Kamera filmte die Explosion

Die Kreuzung ist sehr belebt. In der Umgebung sind zahlreiche Restaurants, Hotels und Einkaufszentren. An dem Schrein legen Thailänder den ganzen Tag über Blumen nieder und zünden Räucherstäbchen an. Touristen verhalten dort, weil es jede Stunde mehrere Tanzdarbietungen zur Huldigung des Hindu-Gottes Brahma gibt. Eine Überwachungskamera filmte an der Kreuzung einen riesigen Feuerstoß. Dann waren auf dem Video Passanten zu sehen, die in verschiedene Richtungen davon liefen.

dpa/afp/wer/aks

Mit 3,36 Promille und ohne Führerschein ist ein 31-jähriger Autofahrer in Wolfsburg gegen einen Baum geprallt. Zuvor hatte der Mann am Sonntag seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau die Autoschlüssel entwendet und war mit ihrem Kleinwagen losgefahren, wie die Polizei am Montag mitteilte.

17.08.2015
Panorama Frau als Drogen-Kartell-Chefin - "Sie ist keine brutale Killerin"

Ihr Leben liest sich wie eine Folge Breaking Bad: Kartell-Chefin Enedina Arellano Félix entscheidet über Leben und Tod und gibt Rauschgiftladungen auf den Weg. Die US-Drogenfahndungsbehörde DEA bezeichnete die 54-Jährige 2011 als die erste und einzige Frau der Welt, die eine kriminelle Organisation leitet.

20.08.2015

Überraschungsbesuch an der Haustür eines Amerikaners: In Idaho, unweit der kanadischen Grenze, hat ein Bär versucht, durch die Katzenklappe in ein Haus einzusteigen. Schon am Hals war Schluss – dafür gelang dem Hausbesitzer aber ein unglaublicher Schnappschuss.

17.08.2015