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Panorama Mindestens 173 Tote nach Tornados in den USA
Mehr Welt Panorama Mindestens 173 Tote nach Tornados in den USA
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17:54 28.04.2011
Tornados haben in den USA zahlreiche Opfer gefordert. Quelle: dpa (Archiv)

Viele Tote, weggefegte Häuserzeilen und überschwemmte Straßen - bei Tornados im Süden der USA sind seit Mittwoch mindestens 173 Menschen ums Leben gekommen. Allein im US-Staat Alabama seien in der Nacht zum Donnerstag rund 130 Menschen getötet worden, berichtete der US-Sender CNN am Morgen. Hunderte Menschen wurden verletzt, viele galten zunächst als vermisst. Die Zahl der Toten war binnen weniger Stunden rasch gestiegen.

Die Tornados hatten ganze Häuserzeilen weggerissen, heftiger Regen löste schlimme Überschwemmungen aus. Bis Mitternacht (Ortszeit) seien mindestens 138 Tornados allein über die ebenfalls hart getroffenen Bundesstaaten Tennessee und Mississippi hinweggefegt, hieß es. Hunderttausende Menschen in der Region waren ohne Strom.

„Buchstäblich wurde Häuserblock um Häuserblock der Stadt ausradiert“, zitierte CNN den Bürgermeister von Tuscaloosa (Alabama), Walter Maddox. Ein Fernseh-Meteorologe sagte, das Schicksal der Bewohner sei ungewiss. Dutzende von Straßen waren nach Überschwemmungen zunächst unpassierbar.

US-Präsident Barack Obama ordnete sofortige Hilfe für Alabama an. Dazu sollten auch Such- und Rettungskräfte gehören. „Unsere Gedanken sind bei all jenen, die von dieser Verwüstung betroffen sind, und wir loben den heldenhaften Einsatz jener, die unermüdlich gegen die Folgen dieser Katastrophe gearbeitet haben“, erklärte Obama. In mehreren US-Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen.

Auch Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) war von dem Unwetter betroffen. Er nahm auf seiner USA-Reise den Zug von New York nach Washington, weil der dort geparkte Regierungsflieger am Mittwoch nicht rechtzeitig loskam, um den Minister in New York abzuholen. Die Fahrt dauerte etwa drei Stunden.

Die US-Nationalgarde mobilisierte Hunderte von Mitgliedern, um in den am härtesten betroffenen Regionen zu helfen. Die schweren Stürme deckten von Texas bis Tennessee Häuser ab, kippten Autos um und ließen Strommasten umknicken. Das Ausmaß der Schäden sei noch nicht abzusehen, betonte Obama.

Die Tornadosaison in den USA dauert noch bis Juni. Mit weiteren heftigen Stürmen ist vor allem in der ersten Maihälfte zu rechnen.

Bereits in den Tagen zuvor waren bei Stürmen, Tornados und Überschwemmungen in verschiedenen US-Bundesstaaten mehrere Menschen ums Leben gekommen. Vor zehn Tagen starben mindestens 40 Menschen bei tödlichen Tornados in Oklahoma und North Carolina.

dpa

Dieser Text wurde aktualisiert

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