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Panorama Mindestens 12 Menschen bei Glätteunfällen verletzt
Mehr Welt Panorama Mindestens 12 Menschen bei Glätteunfällen verletzt
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18:02 17.12.2017
Zahlreiche Verletzte nach Glatteis in Niedersachsen. Quelle: dpa
Cloppenburg

 Eisglätte hat am Wochenende zu mehr als 60 Unfällen im Nordwesten Niedersachsens geführt. Mindestens zwölf Menschen wurden dabei verletzt, eine Frau lebensgefährlich. Wie die Polizei mitteilte, war ihr Wagen in der Nacht zum Sonntag bei Wilhelmshaven in einer Kurve von der Fahrbahn gerutscht und gegen einen Baum geprallt. Die 22-Jährige wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Wenige Stunden später überraschte plötzliche Glätte zahlreiche Autofahrer auf der Autobahn 1 bei Cloppenburg. Vier Menschen wurden hier bei acht Unfällen verletzt. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte, sei die Fahrbahn in beide Richtungen gegen 4.30 Uhr innerhalb weniger Minuten vereist gewesen.

A1 für mehrere Stunden gesperrt

Ein Transporters krachte deshalb in das Heck eines langsamer fahrenden Wagens vor ihm. Der Vordermann wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Ein anderes Auto rutschte in einen Streifenwagen der Polizei. Dabei wurden die 35 Jahre alte Fahrerin und der 30-jährige Beifahrer des auffahrenden Pkw sowie eine 44 Jahre alte Polizistin leicht verletzt. Sie hatte im Streifenwagen gesessen, um einen anderen Glätteunfall mit Sachschaden aufzunehmen.

Fünf weitere Autofahrer verloren die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und rutschten in die Leitplanken. Dabei wurde niemand verletzt. Die Polizei sperrte die A1 nach den Unfällen in Fahrtrichtung Bremen am Morgen für drei Stunden.

Insgesamt habe es am Sonntag von Mitternacht bis zum späten Nachmittag rund 60 glättebedingte Unfälle im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg gegeben, sagte ein Sprecher. In den meisten Fällen sei es bei Blechschäden geblieben. Bereits am Samstag hatten mehrere Autofahrer auf vereister Straße die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren. Im Harz habe es allerdings keine Glätteunfälle gegeben, wie Sprecher der dortigen Polizeidienststellen sagten.

Frau fährt gegen Streufahrzeug – Auto fängt Feuer

Bereits am Freitag war auf der A7 bei Hannover-Anderten eine Frau in ein Streufahrzeug gefahren. Das Auto der Frau prallte gegen die Leitplanke und fing Feuer. Die Fahrerin konnte sich mit Hilfe von Ersthelfern aus dem brennenden Fahrzeug befreien. Sie kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Am Sonnabend wurden zudem bei einem Unfall auf der A7 bei Mellendorf fünf Menschen verletzt, eine Frau schwebte am Sonntag weiter in Lebensgefahr. Nach Angaben der Polizei war das Auto nach einem Reifenplatzer gegen einen Lastwagen geschleudert.

Von Christoph Koopmann und Frerk Schenker

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