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Michael Jackson dominiert die "MTV Video Music Awards"

Musik Michael Jackson dominiert die "MTV Video Music Awards"

Fast drei Monate nach seinem Tod hat Michael Jackson noch einmal die Verleihung der MTV Video Music Awards in New York dominiert. Einige der größten Stars der US-Musik-Szene zollten „Jacko“ während der Gala Tribut.

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Die Gala in der New Yorker Radio City Music Hall.

Quelle: afp

Gleich zu Beginn würdigte Madonna den am 25. Juni verstorbenen King of Pop in einer bewegenden Ansprache als „eines der größten Talente“ weltweit. Jacksons Musik habe nicht nur jeden zum Tanzen gebracht, sondern „ließ dich glauben, dass du fliegen kannst“.

Gleichzeitig erinnerte die Pop-Diva an Jacksons dunkelste Phase in seinem Leben, in der er sich vor Gericht gegen den Vorwurf des Kindesmissbrauchs zu verantworten hatte, während gleichzeitig seine Karriere zu einem Stillstand kam und er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Damals sei er allein gewesen: „Ich habe ihn im Stich gelassen, wir haben ihn im Stich gelassen. Wir ließen dieses wunderbare Geschöpf, das die Welt entflammte, durch das Netz rutschen“.

Siegerin der diesjährigen MTV Awards war Beyoncé. Für ihre „Single Ladies“ wurde die 28-jährige R&B-Sängerin mit dem Hauptpreis des besten Videos des Jahres ausgezeichnet. Der Preis für das beste Pop-Video ging an Britney Spears mit „Womanizer“, den Preis für das beste Hip-Hop-Video gewann Eminem, für das beste Rock-Video wurde die Band Green Day ausgezeichnet. Lady Gaga, die mehrmals während der Show ihr Kostüm wechselte, wurde als beste Newcomerin geehrt. Bestes Video eines männlichen Sängers war „Live Your Life“ des Rappers T.I.

Erneut sorgte Kanye West während der Gala für einen Eklat. Während der Dankesrede der Country-Sängerin Taylor Swift, die den Preis für das beste Video einer Sängerin erhielt, sprang der Rapper auf die Bühne, riss das Mikrofon an sich und verkündete, dass Beyoncés Video des Preis verdient hätte. Diese entschuldigte sich für ihren ungehobelten Verehrer, indem sie bei ihrem eigenen Aufritt Swift mit auf die Bühne holte.

afp

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