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Panorama Sohn von Michael Jackson vor Gericht
Mehr Welt Panorama Sohn von Michael Jackson vor Gericht
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09:34 27.06.2013
Prince Michael Jackson wurde vor Gericht zu den Todesumständen seines Vaters Michael Jackson befragt. Quelle: dpa
Los Angeles

Mit den Worten "Sorry Kinder, Dad ist tot" soll der Arzt von Michael Jackson dessen Kinder über den plötzlichen Tod des Sängers informiert haben. Dies habe der älteste Sohn des "King of Pop", Prince, am Mittwoch vor Geschworenen in Los Angeles in den USA zu Protokoll gegeben, berichtete die '"Los Angeles Times". Der 16-Jährige ist das erste Familienmitglied, das in dem seit Mai laufenden Zivilprozess der Jackson-Familie gegen den Konzertveranstalter AEG vor Gericht aussagte.

In dem Verfahren geht es um die Frage, ob der Konzertpromoter die Gesundheit des Sängers aus Profitsucht aufs Spiel setzte. Die Klage um eine Millionenentschädigung wird von Jacksons Kindern Prince, Paris und Blanket sowie ihrer Großmutter Katherine Jackson (83) geführt. 

"Die bringen mich um"

Während der 90 Minuten im Zeugenstand habe Prince beschrieben, dass sein Vater vor der geplanten "This is It"-Comeback-Tour und den Promotern der Konzerte Angst hatte. "Die bringen mich um", habe er seinen Vater weinen hören, zitierte das Promiportal "TMZ.com" die Aussage des Teenagers. Jackson hätte sich einerseits auf die Auftritte gefreut, aber er wollte mehr Zeit zur Vorbereitung haben, habe der Junge angegeben.

Prince zeichnete laut "TMZ.com" ein liebevolles Bild seines Vaters, der sich viel um seine drei Kinder gekümmert habe. Er habe Fotos und Heimvideos vor Gericht gezeigt. Der Junge habe auch über die Vorgänge am 25. Juni 2009 gesprochen, als der 50 Jahre alte Sänger unter der Aufsicht seines Arztes Conrad Murray in seinem Haus starb.

Er habe seinen Vater im Schlafzimmer halb aus dem Bett hängend vorgefunden, habe Prince die Szene beschrieben. Der Arzt Conrad Murray habe versucht, ihn wiederzubeleben. Seine Schwester Paris habe verzweifelt «Daddy» gerufen. Sie seien der Ambulanz ins Krankenhaus gefolgt. Dort hätte Murray ihnen erzählt, dass Jackson einen tödlichen Herzinfarkt erlitten habe.

Murray, der Jackson zum Einschlafen über Wochen hinweg ein Narkosemittel gespritzt hatte, sitzt eine vierjährige Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung ab.

dpa

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