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Panorama Messerstecher kommt in Psychiatrie
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18:46 08.06.2017
In dem Therapiezentrum sollen Menschen mit psychischen Problemen Hilfe bekommen. Quelle: dpa
Saarbrücken

Nach einer Attacke auf einen Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Mittwoch wird der mutmaßliche Messerstecher vorläufig in einer psychiatrischen Klinik in Merzig untergebracht. Das teilte das Amtsgericht Saarbrücken am Donnerstag auf Anfrage mit. Bei dem Mann handelt es sich um einen 27 Jahre alten Syrer.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass er am Mittwoch einen 30 Jahre alten Psychologen in einem Therapiezentrum für Flüchtlinge in Saarbrücken mit einem Messer getötet hat. Nach Angaben der Polizei war der Mann schon öfter in dem Zentrum zur Behandlung.

Der mutmaßliche Täter hat eine Persönlichkeitsstörung

Zeugenaussagen zufolge soll sich der Syrer am Mittwochmorgen nach seinem psychologischen Berater erkundigt haben. Als sich die beiden Männer per Handschlag begrüßten, habe der Angreifer mit der anderen Hand ein Küchenmesser aus seiner Jacke gezogen und zweimal gezielt in Rücken und Brust des ahnungslosen Opfers eingestochen. Dem tödlich verletzten Mann sei es noch gelungen, vor die Tür zu flüchten, wo er dann seinen Verletzungen erlag.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft befand sich der Mann zum Tatzeitpunkt im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit. Ein eingeholtes Kurzgutachten diagnostizierte bei ihm unter anderem eine schwere Persönlichkeitsstörung und eine Depression. Er wird sich später in einem Strafprozess verantworten müssen. Die Hintergründe des tödlichen Messerangriffs sind weiter unklar. In dem DRK-Zentrum werden auch traumatisierte Menschen behandelt.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, ist der mutmaßliche Täter wegen seiner schweren Stichverletzungen noch nicht vernehmungsfähig. Er wird medizinisch in einem Krankenhaus behandelt, nachdem er am Mittwoch operiert werden musste. Die Verletzungen habe er sich nach der Bluttat selbst zugefügt. Sobald sich der Gesundheitszustand des Tatverdächtigen verbessert habe, solle er nach Merzig überstellt werden, hieß es vom Amtsgericht Saarbrücken.

Von RND/dpa

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