Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Mehr Züge im Norden nach Fahrplanwechsel
Mehr Welt Panorama Mehr Züge im Norden nach Fahrplanwechsel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:32 07.01.2010
Die Tickets werden zum Fahrplanwechsel wie gewohnt teurer. Quelle: ddp/Archiv
Anzeige

Eine halbe Stunde schneller als bisher erreichen die Intercity-Züge der Linie Hamburg-Karlsruhe alle Stationen ab Göttingen, teilte die Bahn mit. Weil die Züge neuerdings über die Schnellfahrstrecke fahren, gibt es auch in umgekehrter Richtung 30 Minuten Zeitgewinn. Durch die Umstellung verlieren Alfeld, Kreiensen und Northeim die meisten Intercity-Halte. Als Ersatz fahren Regionalzüge, was zu einem deutlich besseren Fahrplan zwischen Bad Harzburg und Göttingen führt. Häufigeren Anschluss gibt es auch zwischen Cuxhaven und Bremerhaven.

Von Hamburg nach Hannover gibt es freitag- und sonntagabends eine neue ICE-Spätverbindung mit Halt in Lüneburg, Uelzen und Celle. Für Urlauber pendelt an Samstagen ein neuer ICE ohne Umsteigen aus dem Norden nach Garmisch-Partenkirchen und zurück. An Sonntagen fährt in der Urlaubszeit ein neuer Direktzug aus dem Salzburger Land nach Hannover und Hamburg.

Zusätzliche Regionalzüge gibt es vor allem am Wochenende und abends, unter anderem von Uelzen nach Braunschweig und Bremen, von Bremen nach Osnabrück sowie zwischen Emden und Münster. In dichterem Takt fährt die S-Bahn Hamburg-Stade und im Metronom-Zug von Göttingen nach Uelzen sorgt ein extra Wagen für mehr Sitzplätze. Eine Umstellung gibt es in Südniedersachsen: In Göttingen startet die Regionalbahn nach Kassel und Bebra nicht mehr als kombinierter Zug, stattdessen fahren zwei separate Bahnen. Grund ist, dass das nordhessische Eschwege nach jahrelanger Unterbrechung wieder direkt ans Bahnnetz angebunden wird.

Binnen zehn Jahren habe die Zahl der Reisenden in Regionalzügen in Niedersachsen um 50 Prozent zugenommen, erklärte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und forderte weitere Verbesserungen. Wieder mit Personenzügen befahren werden sollten nach Ansicht des Verbandes die Strecken Stade-Bremervörde-Bremen, Rinteln-Stadthagen und Bassum-Rahden. Außerdem müsse die 40 000-Einwohnerstadt Aurich wieder per Zug erreichbar werden.

lni

Die Anwälte im Sittensen-Prozess legen Revision ein. Der Bundesgerichtshof wird sich nun mit den sieben Morden in einem China-Restaurant beschäftigen.

07.01.2010

Die hoch ansteckende Kranktheit Masern ist in Niedersachsen fast ausgerottet. 96 Prozent der Schulanfänger wurden 2008 mindestens einmal gegen Masern geimpft.

07.01.2010

Auf die Straße zu spucken könnte für die Bewohner der südchinesischen Stadt Guangzhou bald ernste Folgen haben: Ein Strafsystem mit drohendem Wohnungsverlust.

07.01.2010
Anzeige