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Mehr Züge im Norden nach Fahrplanwechsel

Deutsche Bahn Mehr Züge im Norden nach Fahrplanwechsel

Zum Fahrplanwechsel an diesem Sonntag gibt es für Bahnfahrer in Niedersachsen und Bremen bessere Verbindungen, zugleich werden aber auch die Fahrkarten um 1,8 Prozent teurer.

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Die Tickets werden zum Fahrplanwechsel wie gewohnt teurer.

Quelle: ddp/Archiv

Eine halbe Stunde schneller als bisher erreichen die Intercity-Züge der Linie Hamburg-Karlsruhe alle Stationen ab Göttingen, teilte die Bahn mit. Weil die Züge neuerdings über die Schnellfahrstrecke fahren, gibt es auch in umgekehrter Richtung 30 Minuten Zeitgewinn. Durch die Umstellung verlieren Alfeld, Kreiensen und Northeim die meisten Intercity-Halte. Als Ersatz fahren Regionalzüge, was zu einem deutlich besseren Fahrplan zwischen Bad Harzburg und Göttingen führt. Häufigeren Anschluss gibt es auch zwischen Cuxhaven und Bremerhaven.

Von Hamburg nach Hannover gibt es freitag- und sonntagabends eine neue ICE-Spätverbindung mit Halt in Lüneburg, Uelzen und Celle. Für Urlauber pendelt an Samstagen ein neuer ICE ohne Umsteigen aus dem Norden nach Garmisch-Partenkirchen und zurück. An Sonntagen fährt in der Urlaubszeit ein neuer Direktzug aus dem Salzburger Land nach Hannover und Hamburg.

Zusätzliche Regionalzüge gibt es vor allem am Wochenende und abends, unter anderem von Uelzen nach Braunschweig und Bremen, von Bremen nach Osnabrück sowie zwischen Emden und Münster. In dichterem Takt fährt die S-Bahn Hamburg-Stade und im Metronom-Zug von Göttingen nach Uelzen sorgt ein extra Wagen für mehr Sitzplätze. Eine Umstellung gibt es in Südniedersachsen: In Göttingen startet die Regionalbahn nach Kassel und Bebra nicht mehr als kombinierter Zug, stattdessen fahren zwei separate Bahnen. Grund ist, dass das nordhessische Eschwege nach jahrelanger Unterbrechung wieder direkt ans Bahnnetz angebunden wird.

Binnen zehn Jahren habe die Zahl der Reisenden in Regionalzügen in Niedersachsen um 50 Prozent zugenommen, erklärte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und forderte weitere Verbesserungen. Wieder mit Personenzügen befahren werden sollten nach Ansicht des Verbandes die Strecken Stade-Bremervörde-Bremen, Rinteln-Stadthagen und Bassum-Rahden. Außerdem müsse die 40 000-Einwohnerstadt Aurich wieder per Zug erreichbar werden.

lni

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