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Panorama Das war der Tag des offenen Denkmals in Hannover
Mehr Welt Panorama Das war der Tag des offenen Denkmals in Hannover
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00:16 13.09.2017
In ganz Deutschland sind mehr als 7500 Denkmäler für Besucher geöffnet.  Quelle: dpa
Hannover

Marmor, mächtige Säulen und eine imposante Fassade: Die frühere Hauptverwaltung der Continental Kautschuk- und Guttapercha-Companie am Beginn der Vahrenwalder Straße zeugt vom repräsentativen Anspruch des Konzerns. Das Gebäude von 1914 passt damit perfekt zum Leitmotiv „Macht und Pracht“, das die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dieses Mal für den Tag des offenen Denkmals ausgewählt hat.

Doch die herrschaftliche Anmutung ist nur ein Aspekt des Bauwerks, wie zahlreiche Besucher gestern bei Führungen der regionalen Baudenkmalstiftung erfahren konnten. „Für mich ist das Gebäude der Inbegriff der modernen Architektur in Hannover“, betont Bauhistoriker Sid Auffarth. Architekt Peter Behrens wandte sich mit seinem klaren Stil vom verschnörkelten wilhelminischen Historismus wie am Neue Rathaus ab. Als Vorbild nahm er die Antike. Behrens selbst beeinflusste Bauhaus-Gründer Gropius, Le Corbusier und Mies van der Rohe, die zeitgleich bei ihm arbeiteten.

Die Hanova lässt Treppenhaus und Eingangshalle jetzt für 1,7 Millionen Euro und in den Ursprungszustand versetzen, was Auffarth freut. Besonders interessiert lauscht Michael Schülke den Erläuterungen. Der IT-Fachmann hat 15 Jahre lang dort im Technologiezentrum gearbeitet. „Das Gebäude ist ein echtes Kulturgut.“ Etliche hundert Besucher besichtigten gestern zahlreiche Kirchen und historische Häuser wie das Kesselhaus oder die St.-Martin-Kirche in Linden.

Bärbel Hilbig

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