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Panorama Lehrer gibt zu: IS-Messerattacke war erfunden
Mehr Welt Panorama Lehrer gibt zu: IS-Messerattacke war erfunden
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13:59 15.12.2015
In Frankreich herrscht einen Monat nach den islamistischen Anschlägen in Paris Angst vor weiteren Attacken. Quelle: dpa/Symbol
Aubervilliers

Die französische Justiz hat den Vorschullehrer, der eine islamistische Attacke gegen sich nur erfunden hatte, in eine Psychiatrie eingewiesen. Psychiatrische Untersuchungen hätten eine "Verminderung der Urteilsfähigkeit" des Mannes festgestellt, teilte die Staatsanwaltschaft von Bobigny nördlich von Paris am Dienstag mit. "Sein Gesundheitszustand ist nicht mit einem Polizeigewahrsam vereinbar." Über den 45-Jährigen soll bald ein ausführliches psychiatrisches Gutachten angefertigt werden. Er wurde bereits vom Schuldienst suspendiert.

Motive des Lehrers sind unklar

Der Vorschullehrer aus der Pariser Vorstadt Aubervilliers hatte am Montag mit einem frei erfundenen Angriff gegen ihn für große Aufregung gesorgt: Er gab an, vor dem Unterricht in einem Klassenzimmer von einem maskierten Mann mit einem Teppichmesser attackiert worden zu sein.

Der Angreifer habe sich dabei auf die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bezogen und gerufen: "Das ist der IS, das ist eine Warnung." Später räumte der Lehrer aber gegenüber Ermittlern ein, den Angriff erfunden zu haben. Seine Motive sind noch unklar.

In Frankreich herrscht einen Monat nach den islamistischen Anschlägen vom 13. November mit 130 Toten und mehr als 350 Verletzten in Paris Angst vor weiteren Attacken.

afp/dpa

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