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Panorama Ursache für #Maggikalypse gefunden
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15:20 11.06.2013
Es liegt was in der Luft: Was den Gestank in Köln verursacht, ist noch nicht geklärt. Quelle: dpa
Köln

Die Quelle des „würzigen bis ätzenden Gestanks“ über Köln ist gefunden. Beim Brand in einem Chemiewerk rund 30 Kilometer nördlich in Neuss sei in der Nacht der Stoff Sotolon ausgetreten, der am Dienstag große Teile Kölns mit einem Brühwürfelgeruch überzog. Wie die Feuerwehr Köln am Dienstag mitteilte, habe keine Gesundheitsgefahr bestanden. Der betroffene Betrieb in Neuss stellt Aromen für die Lebensmittelindustrie her.
Das Geruchsmittel Sotolon ist nach Feuerwehrangaben etwa in Liebstöckel enthalten, auch Maggi-Kraut genannt. Bei Untersuchungen von Luftproben konnte zunächst kein besonderer Stoff nachgewiesen werden. Allerdings reagiere die menschliche Nase viel empfindlicher auf derartige Geruchsaromen als technische Messgeräte, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Besorgte Bürger riefen Feuerwehr

Ein „würziger bis ätzender Gestank“ unbekannter Herkunft hängt seit dem frühen Dienstagmorgen über Köln. Wie die Feuerwehr mitteilte, gingen um 6.40 Uhr die ersten Meldungen besorgter Bürger ein. Die Suche nach der Quelle des Geruchs verlief demnach bisher ergebnislos. Es gebe keine Hinweise auf eine Gesundheitsgefahr, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bei Untersuchungen von Luftproben habe kein besonderer Stoff nachgewiesen werden können.

Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, kommt der Gestank von einem Brand in einer Chemiefabrik.

Ein Mitarbeiter eines Bürgeramts war am Morgen wegen starker Übelkeit ins Krankenhaus eingeliefert worden. Es sei jedoch völlig unklar, ob die Symptome mit dem Mief zusammenhingen, sagte der Sprecher. Die Feuerwehr erkundete mit Messfahrzeugen das Stadtgebiet und nahm Luftproben. Außerdem begab sich ein Hubschrauber auf die Suche nach der Quelle des Gestanks.

Da der Geruch an Maggi und Suppenwürfel erinnert, wird auch auf Twitter unter dem #Magikalypse gewitzelt.


dpa

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