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Panorama Knöllchen-Horst verklagt „Treckerfahrer Günther“
Mehr Welt Panorama Knöllchen-Horst verklagt „Treckerfahrer Günther“
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00:18 05.02.2015
„Knöllchen-Horst“ zieht mal wieder vor Gericht – dieses Mal gegen Komödiant Dietmar Wischmeyer. Quelle: Mark Härtl
Göttingen

Irgendwie dreht sich die Sache mit „Knöllchen-Horst“ im Kreis: Der notorische Pedant, der sich durch das Anschwärzen von Falschparkern einen Namen machte, verklagt mal wieder jemanden – diesmal ist es Dietmar Wischmeyer alias „Günther, der Treckerfahrer“. Die Medien berichten - und „Knöllchen-Horst“ zeigt sie wegen Beleidigung an. Jetzt hat Frühstyxradio-Komödiant Dietmar Wischmeyer alias „Günther, der Treckerfahrer“ Ärger mit Horst Nilges. Der Mann von Radio ffn griff den Rechtsstreit um das Wörtchen „geil“ zwischen Nilges und Ex-Pornostar Dolly Buster auf.

Dabei bezeichnete der Treckerfahrer den laut Oberverwaltungsgericht „denunziatorisch tätigen“ Nilges als „Stinker“ und „Knöllchen-Nazi“. Die Begriffe finden sich in einer Strafanzeige wegen Beleidigung, die Nilges an die Göttinger Staatsanwaltschaft sandte. Wischmeyer reagiert gelassen: „Solange ich nicht genau weiß, welche Straftat mir vorgeworfen wird, kann ich dazu wenig sagen. Aber ist ‚Knöllchen-Horst‘ nicht eine Kunstfigur genau wie ‚Günther, der Treckerfahrer‘? Können Auseinandersetzungen zwischen Witzfiguren Gegenstand von Ermittlungen werden?“

Dass Wischmeyer etwas von der Anzeige weiß, führt „Knöllchen-Horst“ auf eine „undichte Stelle“ bei der Staatsanwaltschaft Hannover zurück. Die „undichte Stelle“ hat sich als Pressesprecher Thomas Klinge entpuppt. Derweil liegt „Knöllchen-Horst“ im Clinch mit Tageszeitungen. In einem Fall geht es um die Frage, ob Nilges ein „Verleumder“ ist oder doch eher „denunziatorisch tätig“. Der Unterschied ist etwas für Feinschmecker.

Nicht lange warten musste man auf eine weitere Anzeige Nilges’ gegen eine Passage des Berliner „Tagesspiegel“: Man müsse mit einer Beleidigungsklage rechnen, wenn man „ihm eine gehörige Macke konstatiert. Was ich hiermit tue: ,Knöllchen-Horst‘, du bist reichlich bescheuert“. Nilges’ Heimatzeitung, das „Göttinger Tageblatt“, fragte ihn am Montag gegen 15.20 Uhr, ob er den „Tagesspiegel“ schon gelesen habe. Um 15.55 Uhr ging die fertige Strafanzeige in Kopie bei dem Blatt ein.

Von Christoph Oppermann und Jürgen Gückel

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