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Panorama Knapp 600 Flüchtlinge leben im kleinen Sumte
Mehr Welt Panorama Knapp 600 Flüchtlinge leben im kleinen Sumte
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11:18 03.12.2015
Der Iraker Atheer Jabber lebt mit seiner Familie in der Notunterkunft für Flüchtlinge in Sumte. Quelle: dpa
Sumte

Die meisten Bewohner kämen aus Syrien, dem Iran, dem Irak und Afghanistan. Ursprünglich hatte das Innenministerium in Hannover erwogen, dort bis zu 1000 Menschen unterzubringen, nun sollen es bis zu 750 werden. Die Pläne hatten im Oktober auch international für Schlagzeilen gesorgt.

Sumte liegt in der Gemeinde Amt Neuhaus am nordöstlichen Ufer der Elbe. "Die Arbeitslosigkeit in der Region ist gesunken, viele haben Arbeit in der Unterkunft gefunden", bestätigte Grit Richter, parteilose Bürgermeisterin der Gemeinde Amt Neuhaus. "Größere Probleme gibt es nicht", betonte sie. 66 Arbeitsplätze seien in der Unterkunft entstanden, sagte Leiter Jens Meier, am Ende würden es mindestens 90 sein. Allein fünf Beschäftigte kämen aus Sumte.

dpa

Mit einem Urteil zur Vergrämung von Saatkrähen hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg Betroffenen Hoffnung gemacht, die sich von unter Naturschutz stehenden Vogelscharen belästigt fühlen. Das Gericht hatte einem Rentner rechtskräftig erlaubt, die Gäste durch Klappern und Greifvogelrufen aus seinem Garten zu vertreiben.

Gabriele Schulte 06.12.2015
Panorama Landesbeauftragte Petra Wontorra - "Bewusstsein für Behinderte stärken"

Petra Wontorra, Behindertenbeauftragte des Landes, wirbt für bessere Chancen von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt. Sie hat eine Broschüre rausgegeben, die sowohl Arbeitgebern als auch Menschen mit Handicaps Mut machen soll, aus den Behindertenwerkstätten in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln.

Michael B. Berger 03.12.2015
Panorama Senkung der Unterrichtsverpflichtung - Arbeitszeitstudie für Lehrer gefordert

Im Streit um die Belastungen von Lehrern haben Bildungsverbände und Oppositionsparteien am Mittwoch eine umfassende, unabhängige Arbeitszeitstudie gefordert. „Wir brauchen eine Erhebung, die Pädagogen aller Schulformen einschließt“, sagte CDU-Schulexperte Kai Seefried. Nur so lasse sich Ruhe und Sachlichkeit in die emotional aufgeladene Debatte bringen.

Saskia Döhner 03.12.2015