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Panorama Kampf gegen Wilderer
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13:15 03.10.2016
Sollen besser geschützt werden: Wildtiere in Afrika. Quelle: dpa
Johannesburg

Mehr Schutz und Handelsbeschränkungen: Für mehrere Tierarten sind bei der Welt-Artenschutzkonferenz (Cites) strengere Regelungen beschlossen worden. So ist der Handel mit Knochen freilebender Löwen künftig verboten. Mit Elfenbein soll künftig auch innerhalb von Staaten nicht mehr gehandelt werden dürfen.

Die Mitgliedsländer sprachen sich im Konsens für die weltweite Schließung nationaler Elfenbeinmärkte aus. „Die Entscheidung ist ein Riesenschritt für einen besseren Elefantenschutz. Gerade auf schlecht kontrollierten legalen Märkten findet sich immer wieder gewildertes und damit illegales Elfenbein“, erklärte WWF-Artenschutzexperte Arnulf Köhncke. Die Artenschutzkonferenz hatte 1989 beschlossen, den internationalen Handel mit Elfenbein zu verbieten.

Vietnam und China sind die größten Absatzmärkte

Am Flughafen der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi wurden erst am Wochenende 300 Kilogramm Elfenbein beschlagnahmt. Vietnam zählt neben China zu einem der größten Märkte dafür. Bei einem Rekordfund 2009 waren knapp sieben Tonnen sichergestellt worden. Auch in Deutschland sind Schmuggler aktiv: Im September wurden bei einem Doppelfund in Rheinland-Pfalz und Potsdam 1,2 Tonnen unter anderem zu Schmuckdosen und Salatbesteck verarbeitetes Elfenbein sichergestellt.

Begehrtes Gut: In Berlin präsentiert die Polizei das sichergestellte Elfenbein. Quelle: dpa

Auch beschlossen die Cites-Mitglieder einen besseren Schutz für 55 Reptilienarten. „Nie zuvor wurden so viele verschiedene Reptilien, die für den europäischen Heimtierhandel geplündert werden, unter Schutz gestellt“, sagte Sandra Altherr von Pro Wildlife.

Die Welt-Artenschutzkonferenz einigte sich zudem darauf, den Handel mit Löwen-Produkten zu beschränken. Verboten ist künftig der kommerzielle Handel mit Knochen und anderen Skelett-Teilen von Löwen aus freier Natur. Artenschützern geht das nicht weit genug. Sie kritisieren, dass die Ausfuhr von Produkten gezüchteter Tiere erlaubt bleibt.

Vertreter aus 183 Länder tagen noch bis zum 5. Oktober in Johannesburg, um Regeln für den Handel mit gefährdeten Arten zu erstellen.

Von RND/dpa

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