Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Jugendliche überleben 50 Tage auf hoher See
Mehr Welt Panorama Jugendliche überleben 50 Tage auf hoher See
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:41 26.11.2010
Anzeige

Drei schiffbrüchige Jungen, die nach eigenen Angaben 50 Tage im Pazifik gedriftet und am Mittwoch gerettet worden waren, sind auf dem Weg an Land. Sie stiegen am Freitag von einem Thunfischkutter in ein Marineschiff der Fidschi-Inseln um, das sie in die Fidschi-Hauptstadt Suva bringen sollte, berichtete der neuseeländische Nachrichtendienst stuff.co.nz am Freitag. Sie sollten dort zunächst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren stammten vom neuseeländischen Territorium Tokelau und waren mit ihrem Boot seit Anfang Oktober rund 1300 Kilometer abgetrieben. Vermutlich weil ihr Motor ausgefallen war. Nach einer erfolglosen Suchaktion unter Einsatz der neuseeländischen Luftwaffe waren sie bereits für tot erklärt worden. Sie wurden am Mittwoch in einem abgelegenen Teil des Pazifiks nordöstlich der Fidschi-Inseln entdeckt. Die Rettung kam keinen Moment zu früh. Die Jungen hatten begonnen Seewasser zu trinken, weil es in den vergangenen Tagen nicht mehr geregnet hatte.

Die Nachricht von der wundersamen Rettung hat in ihrer Heimat Freudentaumel ausgelöst, berichtete einer der Väter der BBC. „Das ganze Dorf kam zusammen und hat vor Freude auf der Straße getanzt“, sagte er. Die Teenager waren nach Angaben der Kutterbesatzung zwar ausgemergelt und von der Sonne verbrannt, aber sonst in guter Verfassung.

dpa/dapd

Etwas unsicher auf den Beinen waren die drei Teenager noch, als sie nach mehr als 50 Tagen in einem kleinen Boot im Pazifik erstmals Land unter die Füße bekamen. Aber die 14- und 15-Jährigen waren erstaunlich fit. Nur einer blieb über Nacht im Krankenhaus.

26.11.2010
Panorama Gottesdienst nach Doppelmord - Bodenfelde nimmt Abschied von Nina

In einer ruhigen und doch bewegenden Trauerfeier haben sich Angehörige von der ermordeten Nina (14) verabschiedet. Jan O., der mutmaßlicher Täter, plant ein Geständnis. Er soll seelisch krank sein. Das könnte heißen: Psychiatrie statt Gefängnis.

26.11.2010
Panorama Doppelmord von Bodenfelde - Unterschiedliche Blicke auf Jan O.

Schulschwänzer, Trinker, unauffälliger Patient: Von dem mutmaßlichen Doppelmörder von Bodenfelde haben seine Mutter, sein Vater und sein Therapeut ganz verschiedene Bilder. „Ja, ich kann mir vorstellen, dass es Jan war“, sagt der Vater des mutmaßlichen Doppelmörders.

26.11.2010
Anzeige