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Jugendliche überleben 50 Tage auf hoher See

Schiffbrüchige im Pazifik gerettet Jugendliche überleben 50 Tage auf hoher See

Drei neuseeländische Jugendliche haben 50 Tage allein in einem kleinen Boot auf dem Pazifik überlebt. Die Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren wurden von einem Fischkutter entdeckt und erreichten am Freitag auf den Fidschi-Inseln wieder festes Land.

Drei schiffbrüchige Jungen, die nach eigenen Angaben 50 Tage im Pazifik gedriftet und am Mittwoch gerettet worden waren, sind auf dem Weg an Land. Sie stiegen am Freitag von einem Thunfischkutter in ein Marineschiff der Fidschi-Inseln um, das sie in die Fidschi-Hauptstadt Suva bringen sollte, berichtete der neuseeländische Nachrichtendienst stuff.co.nz am Freitag. Sie sollten dort zunächst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren stammten vom neuseeländischen Territorium Tokelau und waren mit ihrem Boot seit Anfang Oktober rund 1300 Kilometer abgetrieben. Vermutlich weil ihr Motor ausgefallen war. Nach einer erfolglosen Suchaktion unter Einsatz der neuseeländischen Luftwaffe waren sie bereits für tot erklärt worden. Sie wurden am Mittwoch in einem abgelegenen Teil des Pazifiks nordöstlich der Fidschi-Inseln entdeckt. Die Rettung kam keinen Moment zu früh. Die Jungen hatten begonnen Seewasser zu trinken, weil es in den vergangenen Tagen nicht mehr geregnet hatte.

Die Nachricht von der wundersamen Rettung hat in ihrer Heimat Freudentaumel ausgelöst, berichtete einer der Väter der BBC. „Das ganze Dorf kam zusammen und hat vor Freude auf der Straße getanzt“, sagte er. Die Teenager waren nach Angaben der Kutterbesatzung zwar ausgemergelt und von der Sonne verbrannt, aber sonst in guter Verfassung.

dpa/dapd

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