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Panorama Ganzes Haus kümmert sich um ausgesetzten Goldfisch
Mehr Welt Panorama Ganzes Haus kümmert sich um ausgesetzten Goldfisch
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17:03 19.07.2017
Beliebtes Haustier: Der Goldfisch. (Symbolbild)  Quelle: dpa/pa
Gijón

 „Liebe Nachbarn, ich fahre in den Urlaub und darf „Pesisín“ nicht mitnehmen. Ich brauche Eure Hilfe.“ Einen Zettel mit dieser Botschaft hinterließ eine Spanierin in ihrem Treppenhaus kurz bevor sie für zwei Wochen in den Urlaub aufbrach – ganz zum Staunen ihrer Nachbarn. Neben dem Aquarium legte sie Futter für den Goldfisch und eine Tabelle, damit Pesesín „nicht aus Versehen zu oft zu essen bekommt“. „Bitte füttert ihn nur ein Mal am Tag“, lautete die Anweisung. Dem Entsetzen über die Aussetzung des Tieres folgte eine Welle der Solidarität unter den Nachbarn, berichten spanische Zeitungen.

Plötzlich kümmerte sich das ganze Haus um den neuen Mitbewohner. „Die Nachbarn kauften „Pesesín“ neues Futter und wechselten sogar das Wasser“, sagte die dankbare Besitzerin der Zeitung „El Comercio“.

Nun ist der Goldfisch wieder bei seiner Besitzerin, muss aber Diät machen. „Das Futter, das ich da gelassen hatte, reichte eigentlich für einen Monat, die Dose war aber schon nach einer Woche leer“, schrieb sie in einem Brief an die Nachbarn. Sie bedankte sich aber dennoch herzlich bei „Pesesíns“ Rettern.

Eine Nachbarin twitterte die Ganze Geschichte und machte „Pesesín“ berühmt. Auch die spanische Polizei hörte vom Goldfisch und freute sich über das glückliche Ende dieser Urlaubsgeschichte. „Man muss kein Tier aussetzen, es gibt immer eine Alternative! Zum Beispiel einen Nachbarn... oder eine ganze Nachbarschaft. Bussi an #Pesesín.“ In Spanien werden in der Ferienzeit besonders viele Haustiere ausgesetzt.

Von RND/abr

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