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Panorama Brandstifter müssen ins Gefängnis
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19:49 19.10.2016
Quelle: dpa
Verden

Nach einem Hausbrand mit zwei Toten im Kreis Verden ist der 44 Jahre alte Besitzer des Gebäudes zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Sein 23-jähriger Halbbruder muss für sechs Jahre ins Gefängnis. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der 44-Jährige den jüngeren Mann beauftragte, das Feuer zu legen. Später habe er einen Versicherungsschaden vorgetäuscht. Seinem Bruder habe er Geld und ein Auto versprochen. Der Urteilsbegründung zufolge wollte der vorbestrafte 44-Jährige mit der Tat seine finanziellen Probleme lösen.

Bei dem Brand Ende November vergangenen Jahres starben in Riede eine Frau und ein Mann im Obergeschoss des Gebäudes. Der 23-Jährige gab die Brandstiftung vor Gericht zu. Demnach hat er an mehreren Stellen im Untergeschoss Feuer gelegt, welches sich rasant ausbreitete. Sein Geständnis habe die Aufklärung des Falls und die Urteile möglich gemacht, erklärte der Vorsitzende Richter.

Die Kammer verurteilte den 44-Jährigen wegen Anstiftung zur Brandstiftung mit Todesfolge, Anstiftung zu besonders schwerer Brandstiftung, fahrlässiger Tötung und Betruges. Er habe gewusst, dass im Obergeschoss des Hauses die 56-jährige Frau wohnte, mit der er einen Mietvertrag geschlossen hatte. Wahrscheinlich habe er angenommen, dass sie sich retten könne. Dass deren 61 Jahre alter Lebensgefährte ebenfalls in der Wohnung war, habe er nicht wissen können.  

lni  

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