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Panorama Wie gut kennen Sie Helge Schneider: Das Quiz
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15:20 30.08.2015
Der selbsternannte "Musikclown" Helge Schneider wird 60. Quelle: Kay Nietfeld
Mühlheim an der Ruhr

Besonders viele Lacher kriegt Helge Schneider, wenn er über seinen eigenen Unsinn kichert. Das Publikum liebt ihn dann besonders, wenn er seine oft improvisierten Geschichten vom Absurden ins wahnsinnig Alberne kippen lässt und die eigene Komik komisch findet. Da hilft nur, über sich selbst zu lachen. Oder Musik.


Beides liebt er. Beides hat er seit vielen Jahrzehnten im Geschäft zu einer unnachahmlich verrückten Kunstform kombiniert. Am 30. August wird Helge Schneider 60 Jahre alt - und ist schon Ex-Rentner: Nachdem er sich vor nicht ganz einem Jahr mit einem vorerst letzten Konzert in den einstweiligen Ruhestand verabschiedete, hat er gerade seine neue Tour angekündigt.

In seinen Anfängen als alleinunterhaltender Jazzmusiker in den 70er Jahren in der westfälischen Provinz muss er dann entwickelt haben, was ihn heute berühmt macht: die Lust am anarchischen Witz, an der Beschreibung völlig abgedrehter Szenen. Auch wenn er als „singende Herrentorte“ seit 1977 erste Soloshows gibt und seine erste Gesangs-Platte 1988 „Seine größten Erfolge“ tauft, braucht es „Katzeklo“ und einen Auftritt bei „Wetten, dass..?“, um den damaligen Dauergeheimtipp einem Millionenpublikum bekannt zu machen.

Seine Shows sind immer auch Konzert, die Bühne voll mit hochkarätigen Musikern. Dabei hat Schneider das Wesen des Jazz in seine Parodien und Albernheiten übersetzt: Was er da tut, lebt von der Improvisation. Kaum ein „Katzeklo“ klingt wie das andere. Er schere sich nicht um Regeln, hatte er der dpa in einem früheren Interview gesagt.

Eine Regel für sein Privatleben hat er dennoch aufgestellt: Wer er jenseits von Bühne und Rampenlicht ist, gehe niemanden etwas an, bekräftigt er auch im aktuellen Gespräch. „In meinem Beruf schwingt der private Helge mit. Ich sag’ trotzdem nichts über meine Privatsphäre. Muss keiner wissen. Selbst ich weiß nicht, was morgen ist.“

Klar sein düfte: 2016 ist er auf Tour in Deutschland und der Schweiz. „Lass k(n)acken Oppa“ heißt das Programm.

dpa

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