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Panorama Frau enttäuscht über zu geringen Finderlohn
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17:29 11.08.2016
Im öffentlichen Nahverkehr und bei Behörden gefundenes Geld gehört nach einem Gesetzesparagraf der Stadt Hamburg. Quelle: dpa
Hamburg

Auch einige Tage nach dem Fund von 20.000 Euro in einem Bus hat sich laut Hansestadt noch kein Besitzer gemeldet. Sollte es sechs Monate dabei leiben, könnte sich die ehrliche Finderin über das Geld freuen – im Normalfall. Denn weil die Hamburgerin den Fund in einem Bus und nicht auf der Straße machte, kassiert die Stadt das kleine Vermögen ein.

Sonderregelung für Aufteilung des Finderlohns verantwortlich

Dafür ist ein relativ unbekannter Gesetzesparagraf verantwortlich. Dieser besagt, dass im öffentlichen Nahverkehr und bei Behörden gefundenes Geld auch im Besitz der Stadt bleibt, wie ein Sprecher des Bezirksamts Altona am Donnerstag erklärte. Außerdem halbiert sich wegen der Sonderregelung der gesetzliche Finderlohn von drei Prozent. Statt wie üblich mit 600 wird die Frau mit 300 Euro für ihre Ehrlichkeit belohnt.

"Ich habe das Gefühl, als ehrliche Finderin auch ein bisschen die Dumme zu sein", sagte die Frau dem "Hamburger Abendblatt". Die Geldscheine hatten dem Bericht zufolge vergangenen Dienstag säuberlich gerollt in einer bunten Plastiktüte auf einem Sitz gelegen.

dpa/RND

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