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Panorama Hamburg schickt Flüchtlinge nach Niedersachsen
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13:58 13.02.2016
Ein Gruppe Flüchtlinge kommt am 27.01.2016 in Hamburg in der neu eröffneten Unterkunft an der Sophienterasse im Stadtteil Harvestehude an. Quelle: dpa (Archivbild)
Hamburg

Bei einer Prognose von etwa 40 000 Flüchtlingen in diesem Jahr sei das zumindest eine kleine Entlastung. Wie Grote weiter sagte, geht es um 1500 Plätze in Bad Segeberg und 1000 im niedersächsischen Wendland. "Wir haben natürlich das Interesse, das schnell zu finalisieren. Aber man muss auch verstehen, dass die Länder sich ein bisschen darauf vorbereiten wollen und sich auch die Kommunen darauf vorbereiten müssen", sagte Grote. Der Innensenator geht von einer zeitnahen Lösung aus. Ein halbes Jahr werde das Ganze nicht dauern.

Auch der Hamburger Flüchtlingskoordinator Anselm Sprandel hatte kürzlich der Deutschen Presse-Agentur gesagt, dass Hamburg bei der Unterbringung der Asylbewerber versuche, mit den Nachbarländern zusammenzuarbeiten. Es gebe Gespräche mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Eine Gesetzesänderung habe die Länderkooperation erleichtert. Allerdings zeigten die Kommunen in den Nachbarländern kein großes Interesse daran, Hamburg Flüchtlinge abzunehmen.

dpa

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