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09:49 03.10.2016
Massimo Rossi und sein Boot. Bei einem tragischen Unfall auf der Mosel ist der 24-Jährige gestorben. Quelle: Facebook
Traben-Trarbach

Der Italiener Massimo Rossi (24) ist am Sonntag bei einem Motorbootrennen auf der Mosel ums Leben gekommen. Der zweifache Weltmeister kam während eines Wendemanövers von der Strecke ab und raste in die Uferböschung. Dabei wurde er aus seinem Boot heraus und gegen einen Baum geschleudert.

Rossi, der einen Sturzhelm trug, erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der Veranstalter brach daraufhin das 35. Internationale Motorbootrennen in Traben-Trarbach ab. „Das ist das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann“, sagte der Präsident des Deutschen Motoryachtverbands, Wilfried Röcker.

„Mit unseren Regeln wäre dieses Unglück nicht geschehen“

Vincenzo Iaconianni, Präsidenten des italienischen Verbands Federmotonautica, übte scharfe Kritik an den Veranstaltern und gab ihnen Mitschuld an dem tragischen Unglück. Er habe immer wieder darauf hingewiesen, dass die Strecke auf der Mosel nicht breit genug und deswegen zu gefährlich sei, sagte er der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. „Mit unseren Regeln in Italien wäre dieses Unglück nicht geschehen.“ Der Veranstalter reagierte darauf nicht.

Mit 170 Stundenkilometern rasen die Rennboote der Klasse bis 350 Kubikzentimeter über das Wasser. Dabei haben die Boliden nur mit dem Propeller Kontakt zum Wasser. Der Rest gleitet auf einem Luftpolster über der Wasseroberfläche.

Unfall geschieht an der oberen Wendeboye

Seit Freitag wurden auf der Mittelmosel in zwei Rennbootklassen Europameisterschaften und in zwei Klassen Deutsche Meisterschaften ausgetragen. Der Unfall ereignete sich in zweiten Lauf der 350er-Klasse an der oberen Wendeboje.

Laut Veranstalter ist es das erste Mal seit 2010, dass bei einem Motorbootrennen in Deutschland ein Fahrer tödlich verunglückte.

Von RND/dpa

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