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Panorama Gutachten zur A39 zieht eine positive Bilanz
Mehr Welt Panorama Gutachten zur A39 zieht eine positive Bilanz
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00:16 25.02.2016
So ist der Verlauf der A39 geplant.
Wittingen

Im Auftrag der Wolfsburg AG hatte das Institut für Regionalwirtschaft aus Hannover die Argumente untersucht, die gegen das Projekt erhoben wurden. Die Ergebnisse wurden gestern gemeinsam mit den Landräten der betroffenen Kreise vorgestellt.

„Es wird Gewinner, aber auch Verlierer geben“, sagte Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG bei der Präsentation. „Unter dem Strich glauben wir aber, dass sich der Bau positiv auswirken wird.“ Gegner des Autobahnbaus kritisierten, dass sie nicht zur Präsentation des Gutachtens eingeladen worden waren. Außerdem bezweifeln sie, dass es einen Effekt auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt gibt. Sie befürchten, dass die Umwelt zerstört wird und fordern stattdessen den Ausbau der Bundesstraße 4. Im Gutachten wird das nicht geprüft. „Auch der Ausbau der Bundesstraße 4 würde zu einer Zerschneidung der Landschaft führen“, erklärte Krause. Zudem wäre die Straße weniger leistungsfähig als die Autobahn.

„Das Gutachten bestätigt unsere Position und unterstreicht die Bedeutung der Autobahn“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies der HAZ. Ob der 105 Kilometer lange Autobahnabschnitt zwischen Wolfsburg und Lüneburg tatsächlich gebaut wird, soll im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans noch im Laufe des Jahres beschlossen werden. Lies rechnet fest damit: „Ich denke, dass der Bund dieser Bedeutung auch Rechnung tragen wird und die A 39 in den Bundesverkehrswegeplan aufnehmen wird, so dass wir, wenn alles planmäßig läuft, bereits 2018 oder 2019 mit dem Bau der A 39 beginnen können“, sagte der Wirtschaftsminister.

Von Rebecca Krizak 
und Heiko Randermann

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