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Panorama Größerer Busen und mehr Botox gefragt
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09:13 25.09.2014
Hauptsache straff:14 Prozent der Frauen lassen sich die Augenlider straffen, knapp 13 Prozent ihre Gesichtszüge mit Botox glätten. Quelle: dpa
Berlin

 „Minimalinvasive und nichtinvasive Behandlungen gewinnen im Vergleich zu klassischen Operationen weiter an Bedeutung“, sagte Schönheitschirurg Sven von Saldern am Mittwoch in Berlin. Dort stellte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) eine aktuelle Patientenbefragung vor.

Was sich dabei auch zeigte: Das Durchschnittsalter der Patienten ist auf knapp 41 Jahre gestiegen. „Behauptungen, dass ästhetische Behandlungen immer mehr zum Jugendtrend werden, können wir widersprechen. Unsere Patienten werden älter“, sagte von Saldern. Der seit Jahren wachsende Männeranteil ging hingegen nun wieder leicht zurück (auf 14,7 Prozent). Bei den Männern sind Lidstraffungen (18,5 Prozent), Fettabsaugung (17,4 Prozent) und Botox-Behandlungen (10,8 Prozent) besonders begehrt. Nasenkorrekturen hingegen, früher oft nachgefragt, lässt nur noch jeder 20. männliche Patient machen.

Den Wunsch nach einem größeren Busen setzen 18 Prozent der befragten Frauen um - der weitaus größte Teil von ihnen (15,4 Prozent) mit einem Implantat. 14 Prozent lassen sich die Augenlider straffen, knapp 13 Prozent ihre Gesichtszüge mit Botox glätten. Andere Faltenunterspritzungen wählen 11,6 Prozent. Wenn auch insgesamt nur auf Platz 10, so doch zunehmend stärker nachgefragt, sind Intimkorrekturen - vor allem bei Männern (Platz 5).

Erstmals wurden in der Erhebung auch Beweggründe abgefragt: Mehr als drei Viertel der Patienten erhoffen sich durch den Eingriff ein verbessertes Lebensgefühl. Knapp ein Viertel will ein Idealbild erhalten oder herstellen. „Ästhetische Behandlungen zielen zwar auf äußerliche Korrekturen, ihre Beweggründe liegen aber meist sehr tief“, sagte der Arzt Wolf Lüerßen.

Bei der anonymen Befragung nahmen zwischen 1. Januar und 31. Juli 2014 insgesamt 1326 Patienten teil. Die Zahlen sind nicht repräsentativ.

dpa

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