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Panorama Frau spricht nach Mordversuch ihres Mannes
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21:34 12.11.2017
Eine junge Frau aus Hameln wurde von ihrem Mann fast ermordet. Der Täter wurde zu einer Strafe von 14 Jahren verurteilt. Quelle: dpa
Hameln

Ein Jahr nach dem Mordversuch an einer jungen Mutter in Hameln kämpft die Frau noch immer mit den Folgen der brutalen Tat. „Manchmal bin ich einfach gefühllos. Eiskalt. Und wenn ich allein bin, kommen mir die Tränen“, sagte die 29-Jährige der „Welt am Sonntag“.

Am 20. November 2016 war die Mutter eines kleinen Kindes von ihrem Ex-Mann fast getötet worden. Mehrfach stach er ihr in Herz und Lunge und schlug mit einer Axt auf ihren Schädel ein. Der 39-Jährige band der Schwerverletzten einen Strick um den Hals und schleifte sie mit dem ans Auto gebundenem Seil 200 Meter durch Hameln. Der kleine Sohn des Paares musste die Tat miterleben. Er saß auf dem Rücksitz im Auto, als seine Mutter über den Asphalt gezogen wurde.

Die junge Frau leidet seitdem an einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung, sie soll bald in einer Traumaklinik behandelt werden. Auch ihr heute vierjähriger Sohn ist in psychiatrischer Behandlung. Gemeinsam mit dem Autor Ulrich Behmann hat die 29-Jährige ein Buch über die grausame Tat und ihre Erlebnisse geschrieben.

„Ich habe immer noch starke Kopfschmerzen. Auch der Nacken und der Rücken tun weh. Wenn ich mehr als drei Stunden unterwegs bin, fange ich an zu zittern und werde kraftlos. Und ich habe Schlafstörungen“, hatte die junge Frau Anfang November der „Deister- und Weserzeitung“ gesagt. Im Mai verurteilte das Landgericht Hannover den Ex-Mann wegen versuchten Mordes zu einer Haftstrafe von 14 Jahren.

Von dpa/RND

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