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Panorama Anklage gegen 39-Jährigen wegen Mordversuch
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20:38 24.03.2017
Von Karl Doeleke
Ort des Grauens: An dieser Stelle in Hameln fanden Rettungskräfte im November die lebensgefährlich verletzte Frau. Quelle: dpa/Archiv
Hameln/Hannover

Über die Eröffnung des Hauptverfahrens müsse das Landgericht noch entscheiden, so Hannovers Erste Staatsanwältin Kathrin Söfker.

Im Streit um das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn soll der Mann die 28-Jährige Ende November erst mit zwei Messerstichen schwer verletzt und dann 250 Meter weit durch die Straßen geschleift haben. Die Frau befand sich in Lebensgefahr, im Dezember konnte sie die Klinik verlassen. Der damals zwei Jahre alte Junge befand sich während der Fahrt im Auto.

„Es ist wichtig, dass das Verfahren jetzt schnell durchgeführt wird, damit meine Mandantin zur Ruhe kommen kann“, sagte Roman von Alvensleben, der Anwalt des Opfers, der HAZ. Sie benötige dringend eine Traumatherapie, die aber erst nach Abschluss des Verfahrens beginnen könne. „Es geht ihr den Umständen entsprechend. Das Ganze lässt sie nicht los.“ Seine Mandantin leide unter körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen. „Aber sie ist eine Kämpfernatur.“

Bereits zwei Tage vor der Tat hatte der Ex-Lebensgefährte nach Angaben der Staatsanwaltschaft gedroht, die 28-Jährige zu töten. Die Frau zeigte ihren früheren Lebensgefährten deshalb bei der Polizei an. Bei einer sogenannten Gefährderansprache war der Mann einsichtig.

Wie der „Spiegel“ berichtet, räumte er die Tat bei seiner ersten Vernehmung ein. Außer um das Sorgerecht sei es um Unterhaltszahlungen und Goldschmuck gegangen.

 

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