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Panorama Florida wappnet sich gegen Hurrikan Irma
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22:34 08.09.2017
In Florida laufen bereits die Evakuierungen. Auch in Georgia bereiten sich die Behörden auf den Tropensturm Irma vor. Quelle: AP
Sint-Maarten/Miami

Nach seinem verheerenden Zug über die Karibik nimmt Hurrikan „Irma“ Kurs auf Florida und droht Zerstörungen beispiellosen Ausmaßes anzurichten. „Die Frage ist nicht mehr, ob Florida getroffen wird, sondern wie hart“, erklärte am Freitag der US-Katastrophenschutz. Millionen Menschen wappneten sich für „Irmas“ Eintreffen am späten Samstag oder am Sonntag. Es ist einer der stärksten jemals gemessenen Stürme im Atlantik. Dass er von Kategorie 5 auf 4 heruntergestuft wurde, macht ihn kein bisschen weniger gefährlich.

650.00 Menschen müssen die Region Miami verlassen

„Irmas“ Zentrum soll am Sonntagmorgen (Ortszeit) die Inselgruppe der Florida Keys auf Höhe von Marathon erreichen. Erste Ausläufer könnten den Staat schon am Samstag gegen 8.00 Uhr (14.00 Uhr MESZ) erreichen. Für die gesamte Südküste Floridas, vom Atlantik bis in den Golf von Mexiko, gilt eine Warnung vor bis zu drei Meter hohen Wellen. Hunderttausende an der Atlantikküste müssen ihre Häuser verlassen. Auch Donald Trumps „Winter White House“ Mar-a-Lago muss geräumt werden.

Auch die Metropolregion Miami rüstet sich für den Hurrikan. Die Behörden riefen 650.000 Menschen zum Verlassen ihrer Häuser auf. Es handele sich um die größte Evakuierung in der Geschichte der Region, sagte Carlos Giménez, Bürgermeister des Bezirks Miami-Dade.

In der Metropolregion leben rund 5,5 Millionen Menschen. Die Behörden öffneten zusätzliche Notunterkünfte und boten kostenlose Bustransporte dorthin an. Der internationale Flughafen blieb zunächst noch geöffnet, aber zahlreiche Flüge wurden gestrichen.

Das Hurrikan-Zentrum hatte am frühen Freitagmorgen eine offizielle Hurrikan-Warnung für die gesamte Südküste Floridas herausgegeben. „Wir haben keine Zeit mehr. Verlassen Sie Florida“, beschwor Gouverneur Rick Scott Einwohner und Touristen.

Schäden in Höhe von 10 Milliarden Dollar erwartet

In der Nacht zum Freitag kostete der Hurrikan in der Karibik nach Informationen des Senders CNN mindestens 24 Menschen das Leben. „Es ist, als wäre jemand mit einem Rasenmäher vom Himmel über die Insel gegangen“, sagte eine Augenzeugin in Sint Maarten, dem niederländischen Teil der Insel St. Martin dem Rundfunk NOS.

„Irma» verursachte nach Berechnungen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in der Karibik Schäden von rund 10 Milliarden Dollar. „Gemessen an der Schadenssumme war dies der schlimmste Sturm in der Karibik aller Zeiten», sagte James Daniell vom „Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology“ (CEDIM) am Freitag in Karlsruhe. Besonders schwer getroffen seien die Überseegebiete Großbritanniens, Frankreichs und der Niederlande.

Von dpa/RND

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