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Panorama Erste Baustelle auf der A7 ist beendet
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17:54 15.12.2016
Bis 2018 sollen insgesamt 65 Kilometer sechsspurig sein. Foto: dpa Quelle: Daniel Reinhardt
Hamburg/Kiel

In Richtung Norden dürfen die Autofahrer dann Gas geben - sechs Kilometer ohne Tempolimit. Auf der ebenfalls dreispurigen Gegenfahrbahn Richtung Süden gelten Tempobeschränkungen, weil die Strecke in eine Baustelle führt.

„Wir liegen mit den Arbeiten sehr gut in der Zeit“, sagt Christian Merl, Sprecher des Baukonsortiums Via Solutions Nord. Seit zwei Jahren wird in Hamburg und Schleswig-Holstein Deutschlands längste Verkehrsader sechsspurig ausgebaut. Die A 7 führt über fast 1000 Kilometer von der dänischen Grenze bis nach Österreich und gehört zu den wichtigsten Transitachsen für Europas Wirtschaft.

Ende 2018 soll die 65 Kilometer lange Strecke zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und dem Bordesholmer Dreieck, von wo aus eine Weiterfahrt Richtung Flensburg oder Kiel möglich ist, durchgängig sechsspurig sein. Dies kostet insgesamt 735 Millionen Euro.

Für die Autofahrer soll es schon im kommenden Frühling erhebliche Entlastungen geben. Dann sollen drei weitere Teilstrecken freigegeben werden, sodass gut die Hälfte der Strecke in jeder Fahrtrichtung dreispurig befahrbar ist.

Das nun fertige Sechs-Kilometer-Stück wird im Frühjahr nach Abschluss von Restarbeiten in die Obhut des Landes Schleswig-Holstein übergeben. Die weiteren 59 Kilometer bleiben bis 2044 bei Via Solutions Nord. Das Konsortium muss einen guten Zustand der Autobahn gewährleisten und den Winterdienst erledigen. 2044 geht die Strecke dann an den Bund.

lni

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