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Panorama Entwarnung: Keine Bombe mit radioaktivem Material
Mehr Welt Panorama Entwarnung: Keine Bombe mit radioaktivem Material
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10:23 15.06.2017
Charleston liegt im Osten der USA im Bundesstaat South Carolina. Quelle: Google Maps
Charleston

Im US-Staat South Carolina haben Sicherheitsbehörden am Donnerstagmorgen eine mögliche Terrorgefahr an Bord eines Frachtschiffs untersucht. US-Medien berichteten, es habe Warnungen vor einer sogenannten schmutzigen Bombe gegeben. Gemeint ist damit ein herkömmlicher Sprengsatz gemischt mit radioaktivem Material, das durch die Explosion verteilt wird. Es handelt sich dabei um keine Atombombe.

Die Entwarnung kam gegen 10 Uhr. Die Terminals wurden wieder geöffnet.

Die Behörden betonten, für die Durchsuchungen habe es keine glaubhaften Informationen gegeben, meldete der Sender ABC. Wie die Küstenwache am Donnerstagmorgen auf Twitter mitteilte, waren Teile des Hafens von Charleston evakuiert worden. Worum es sich bei dem verdächtigen Container handele, teilte die Küstenwache nicht mit.

Der Lokalsender WCSC berichtete unter Berufung auf Einsatzkräfte, schon im Vorfeld sei keine Strahlung festgestellt worden. ABC zitierte einen Mitarbeiter der Küstenwache, dass ein Verschwörungstheoretiker auf YouTube vor einer schmutzigen Bombe auf dem Schiff gewarnt hatte. Der Mann hatte offenbar behauptet, die „Memphis“ habe nach einem einem Besuch in Pakistan die Bombe mitgebracht.

Die Behörden hatten schnell klargemacht, dass man übervorsichtig sei und deshalb die Behauptung untersucht habe.

Von RND/dpa