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Panorama Sind Insekten zu ekelig zum Essen?
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15:13 22.02.2016
An einem Marktstand in Thailand werden Bambuswürmer und andere frittierte Insekten zum Kauf angeboten. Quelle: Rungroj Yongrit
Berlin

Insekten als Nahrungsmittel - die meisten Menschen in Deutschland halten davon nichts. 65 Prozent der Bundesbürger würden Insekten generell nicht in ihren Speiseplan aufnehmen. Bei den Frauen sagen das 73 Prozent, bei den Männern 57 Prozent. Das ergab eine YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Knapp jeder Sechste (18 Prozent) würde höchstens in Ausnahmefällen Sechsbeiner verzehren. An negativen Erfahrungen liegt das nicht: Nur 4 Prozent der Befragten haben schon mehrfach Insekten gegessen, 6 Prozent zumindest einmal probiert. Viele ekelten sich vor den Tieren. Darin sehen 83 Prozent einen Grund, lieber keine Sechsbeiner zu essen. Für jeden Zehnten ist der Geschmack ein Gegenargument, 7 Prozent halten die Tiere für ungesund und für fast ebenso viele ist es grundsätzlich nicht in Ordnung, Tiere zu futtern. Dennoch wissen die Deutschen um den positiven Effekt der Krabbeltiere: 37 Prozent halten Insekten für gesund.

Insekten liefern Vitamine und Proteine

In Ländern Asiens und Afrikas dagegen, gehören Larven, Käfer und Raupen zum Speiseplan einfach dazu. Nach Schätzungen sind Insekten für weltweit mindestens zwei Milliarden Menschen Teil des Ernährung. Auch Experten sehen in Insekten eine nahrhafte und gesunde Nahrungsquelle mit viel Protein, Vitaminen und Mineralien. Allerdings variiert der Nährwert essbarer Insekten je nach Art stark. Die Larven des Mehlkäfers - Mehlwürmer genannt - sind von ihrem Gehalt an wertvollen Omega-III-Fettsäuren her vergleichbar mit Fisch. Einer Übersicht der Welternährungsorganisation (FAO) zufolge sind Käfer mit 31 Prozent die weltweit am häufigsten verzehrten Insekten. Es folgen Raupen (18 Prozent) sowie Bienen, Wespen und Ameisen (14 Prozent). Auch Heuschrecken, Grillen, Zikaden, Termiten, Libellen und Fliegen werden von Menschen als Nahrung genutzt.

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