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Panorama Kunden geben 2016 mehr Geld für Geschenke aus
Mehr Welt Panorama Kunden geben 2016 mehr Geld für Geschenke aus
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07:03 22.12.2016
In der Summe werde der angepeilte Umsatz von 9 Milliarden Euro aber wohl erzielt werden können - das wären gut vier Prozent mehr als noch im Vorjahr. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Hannover

Kurz vor Heiligabend ist der Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen mit dem Weihnachtsgeschäft überwiegend zufrieden. Vor allem in den großen Oberzentren sei das Geschäft bestens gelaufen, sagten Sprecher des Einzelhandelsverbands. Es gebe jedoch auch ländliche Regionen, die unter Abwanderung in die Städte litten, sagte Hans-Joachim Rambow, Geschäftsführer des Handelsverbandes Niedersachsen-Bremen. "Da werden wir an einigen Stellen feststellen müssen, dass der Umsatz nicht ganz so gut war."

4 Prozent mehr als im Vorjahr

In der Summe werde der angepeilte Umsatz von 9 Milliarden Euro aber wohl erzielt werden können - das wären gut vier Prozent mehr als noch im Vorjahr. Gut für den Einzelhandel sei die in diesem Jahr lange Dauer des Weihnachtsgeschäfts, sagte der Sprecher des Handels- und Dienstleisterverbandes Osnabrück-Emsland, Boris Hoffmann-Schevel. Nach dem vierten Advent gebe es noch eine ganze Woche bis Heiligabend: "Bis zum 4. Advent war es gut, jetzt hoffe ich, dass es sehr gut wird."

Kunden kaufen hochwertige Produkte

Die Hauptbranchen Spielwaren, Bücher, Unterhaltungselektronik, Schmuck und Kosmetik erzielten bis zu 30 Prozent ihres Jahresumsatzes im November und Dezember, sagte er. Die Kunden hätten in diesem Jahr mehr ausgegeben und hochwertigere Geschenke gekauft. So habe ein Schmuckhändler berichtet, dass der Durchschnittskäufer diesmal nicht 90, sondern 120 Euro ausgegeben habe. Im Nordwesten sei das Weihnachtsgeschäft in den beiden größten Einkaufsstädten Bremen und Oldenburg gut verlaufen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Nordwest, Jan König.

Neben Schmuck, Juwelen und Uhren seien Gutscheine beliebt - vor allem für Online- und Streamingdienste. "Diese sorgen vor allem dafür, dass die Verkäufe von CDs, DVDs und Blue-Rays zurückgehen", sagte er. Es zeige sich auch, dass Hobbys wie Handarbeit und Kochen im Trend liegen. Kochbücher und Haushaltswaren seien gefragt gewesen. In den letzten Tagen vor Heiligabend werde es in den Innenstädten noch sehr voll, kündigten die Einzelhandelsvertreter. "Die letzte Woche vor den Feiertagen ist die umsatzstärkste - gerade die Männer gehen jetzt erst los."

dpa

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