Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Hier schleppt die Bahn einen ICE zur Taufe
Mehr Welt Panorama Hier schleppt die Bahn einen ICE zur Taufe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:39 09.06.2017
Eine Diesellok schleppt den ICE nach Goslar. Quelle: dpa
Goslar

Großer Bahnhof für einen einmaligen Gast in Goslar: Ein ICE der Deutschen Bahn ist am Freitag auf den Namen der Kaiserstadt am Harz getauft worden - und zwar von Anke Gabriel, der Ehefrau des in Goslar lebenden Außenministers Sigmar Gabriel. Die Bahn musste den ICE mit einer Diesellok nach Goslar schleppen, weil die Strecken dorthin nicht elektrifiziert sind. Die 51.000-Einwohner-Stadt wird auch künftig nicht von einem ICE angefahren werden. 

Anke Gabriel sagte: "Ich freue mich, dass durch diesen ICE mit dem Namen Goslar unsere stolze Stadt bald in ganz vielen Bahnhöfen Deutschlands präsent sein wird." Ihr Ehemann Sigmar Gabriel samt Kindern verfolgte die Zeremonie am Bahnsteig, auch Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) und der Infrastrukturchef der Bahn, Ronald Pofalla, waren dabei.

Anke Gabriel sagte, der Zug sei eine wunderbare Werbung für Goslar, auch wenn der Wunsch der Stadt nach einer regelmäßigen ICE-Anbindung wohl Zukunftsmusik sei. Dem Zug wünschte Anke Gabriel nur freundliche und zufriedene Fahrgäste - "und dass er keine Verspätung hat". So viele Menschen seien wohl zuletzt bei der Eröffnung vor 150 Jahren am Bahnhof gewesen, meinte Anke Gabriel.

lni

Ein 52 Jahre alter Mann, der sich am Sonntag vor einer Eisdiele in Osnabrück angezündet hat, ist an seinen schweren Verletzungen gestorben. Die Polizei teilte am Freitag mit, dass er bereits am Vortag in einer Spezialklinik seinen Verbrennungen erlegen sei.

09.06.2017

Als Politiker kennt man diese kleinen Spitzen – auch Bundeskanzlerin Merkel ist vor ihnen nicht gewappnet: Die Spitznamen. Was in Deutschland die „Mutti“ ist in Großbritannien „Maybot“, „Mayday“ und „Mayhem“. Die Wahlniederlage von Theresa May dienten als Inspiration für allerlei Spitzname.

09.06.2017

Der Müll an deutschen Küsten ist nicht weniger geworden – das schreibt das Umweltbundesamt in einem aktuellen Faktenpapier. Vor allem die Nordseeküsten sind betroffen. Umweltschützer glauben, ein Hauptproblem ausgemacht zu haben.

09.06.2017