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Panorama Eindringendes Wasser führte zu U-Boot-Explosion
Mehr Welt Panorama Eindringendes Wasser führte zu U-Boot-Explosion
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08:27 28.11.2017
Die schlechten Wetterbedingungen erschweren die Suche nach dem vermissten U-Boot „ARA San Juan“ und seiner 44-köpfigen Besatzung. Quelle: dpa
Buenos Aires

Zwei Wochen nach dem letzten Funkkontakt mit der Besatzung des argentinischen Militär-U-Boots fehlt von der „ARA San Juan“ weiterhin jede Spur. Unterdessen forschen Experten nach Ursachen für eine mögliche Explosion an Bord.

Aus einem internen Bericht der Kriegsmarine geht hervor, dass der Kapitän des U-Boots während der letzten Funkverbindung einen Kurzschluss und einen Schwelbrand im Batteriesystem gemeldet hat. „Meerwassereintritt über das Lüftungssystem in den Batterietank Nr. 3 verursachte Kurzschluss und Schwelbrand“, heißt es in der veröffentlichten Transkription der Funkverbindung der „ARA San Juan“ vom 15. November. Die Bug-Batterien seien außer Betrieb, das U-Boot navigiere mit den Heck-Batterien weiter.

Rund zwei Stunden später registrierte die Marine eine „hydroakustische Anomalie“. Sie könnte ein Hinweis auf eine Explosion gewesen sein. An der vermuteten Stelle wurden die Rettungsteams bisher allerdings nicht fündig.

Das eintretende Meerwasser könnte über den Schnorchel in die Lüftungsanlage des Bootes gelangt sein, teilte der Marinesprecher Kapitän Enrique Balbi am Montag mit. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschte entlang der Route ein hohen Wellengang von über sechs Metern. Die Marine hatte wiederholt gesagt, dass die Batteriepanne nach Angaben des U-Boot-Kapitäns behoben worden sei.

Nach wie vor sind mehrere Nationen mit Flugzeugen, Schiffen und U-Booten an der Suche nach dem verschollenen „ARA San Juan“ und der 44-köpfigen Besatzung beteiligt. Die wechselhaften Wetterbedingungen erschweren die Suche immer wieder. Die Überlebenschancen für die Crew gehen nach dreizehn Tagen gegen Null. Nach Angaben der argentinischen Marine reichen die Luftreserven an Bord nur für etwa sieben Tage.

Von RND/dpa

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