Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Berliner Taxifahrer zockte Fahrgäste ab
Mehr Welt Panorama Berliner Taxifahrer zockte Fahrgäste ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:10 20.02.2014
Drei Jahre Haft für einen Berliner Taxifahrer. Quelle: dpa (Symbolbild)
Berlin

Fast 300 Euro für zehn Kilometer: Ein ehemaliger Berliner Taxifahrer, der Wucherpreise von Touristen kassierte, muss drei Jahre hinter Gitter. Ein Berliner Amtsgericht war am Donnerstag nach fünfwöchigem Prozess überzeugt, dass er im Jahr 2012 in 14 Fällen für Stadtfahrten horrende Summen forderte. So habe der 48-Jährige einer Frau für eine Strecke von zehn Kilometern 296 Euro abgenommen. Der derzeit arbeitslose Mann wurde des gewerbsmäßigen Betrugs schuldig gesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte auf eine Haftstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten plädiert, der Verteidiger auf Freispruch.

Der Familienvater habe sich am Flughafen in Berlin-Tegel immer wieder abseits des offiziellen Halteplatzes postiert und nach möglichen Opfern Ausschau gehalten, hieß es im Urteil. Häufig habe der Taxifahrer auf den Geldwechsel-Trick gesetzt. Hatte er beispielsweise einen 50-Euro-Schein erhalten, habe er behauptet, es sei lediglich ein 10-Euro-Schein gewesen.

"Der Ruf der Stadt wird durch solche Taten geschädigt", sagte der Richter. Der damalige Taxifahrer habe zudem betrogen, obwohl er wegen einer anderen Tat unter Bewährung stand. Auch eine Hausdurchsuchung im Zusammenhang mit den Schwindeleien habe ihn nicht davon abgehalten, weitere Opfer abzuzocken.

dpa

Vor dem Oberverwaltungsgericht ging es um Lärmbelästigung im Heidepark. Geklagt hatte ausgerechnet der Gründer und frühere Besitzer. Er will sein Anwesen neben dem Park verkaufen.

20.02.2014

Nach einem Verdacht auf heimlich untergemischtes Pferdefleisch in einer Großschlachterei in den Niederlanden gibt es Erkenntnisse über Lieferungen nach Deutschland.

20.02.2014
Panorama KZ-Wachmänner aus Niedersachsen - NS-Fahnder kommen zu spät

Im Fall der ehemaligen Wachmänner des Vernichtungslagers Auschwitz kommen die Ermittler offenbar teilweise zu spät: Von den drei Beschuldigten in Niedersachsen sind zwei wohl verhandlungsunfähig.

Thorsten Fuchs 20.02.2014