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Panorama Donald Trump lobt deutsche Tugenden
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12:35 16.01.2017
Deutschland sei „etwas Besonderes“ sagt Donald Trump im Interview mit der „Bild“-Zeitung. Quelle: AP
Hannover

Deutschland, das wird im Interview mit „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann und „Times“-Journalist Michael Gove deutlich, hat für Donald Trump einen besonderen Stellenwert. „Ich liebe Deutschland“, bekräftigt er gleich zu Beginn des Gesprächs.

Verweis auf deutsche Wurzeln

Er sei „sehr stolz“ auf Deutschland, das Land ist für ihn „etwas Besonderes“. Insbesondere deutsche Tugenden haben es dem 71-Jährigen angetan. „Ich mag Ordnung, ich mag, wenn die Dinge ordentlich erledigt werden“, unterstreicht Trump im Interview. Dafür seien die Deutschen „ziemlich bekannt“, betont er – und er selbst im übrigen auch. „Ich mag auch Ordnung, und ich mag Stärke.“

Offen spricht der designierte US-Präsident im Interview über seine pfälzischen Wurzeln. Gerade Bad Dürkheim sei „echtes Deutschland“. Ein geografisch fast korrekter Verweis auf das nur wenige Kilometer entfernte Örtchen Kallstadt, aus dem seine Großeltern väterlicherseits einst im 19. Jahrhundert nach Amerika auswanderten – und nicht aus Schweden, wie Trump selbst lange Zeit verbreitete. In den USA legte Großvater Friedrich Trump den Grundstein für das Immobilien-Imperium auf dem heute der Ruhm des Enkels fußt.

Zwei Dynastien aus einem Örtchen

Im Übrigen auch nicht die einzige Unternehmerfamilie mit Weltrang, die ihre Ursprünge in die Pfalz zurückverfolgen kann. Auch der Gründer der Ketchup-Dynastie Heinz emigrierte einst von hier in die neue Welt – Trumps Großvater war gar ein Vetter zweiten Grades von Unternehmensgründer Henry John Heinz. Und auch heute noch existieren in der 1200-Einwohner-Gemeinde zahlreiche familiäre Bande zu beiden Clans – die auch Donald Trump einst für einen Kinofilm über die Heimat seiner Großeltern mit den Worten „Ich bin ein Kallstädter“ würdigte.

Von RND/Bastian Fischer

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