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Panorama Deutsche Bahn wird im Norden pünktlicher
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14:54 02.12.2016
Ein IC am Hauptbahnhof Hannover. Quelle: dpa
Hannover

Die vor gut einem Jahr gestartete Qualitätsoffensive der Bahn macht sich auch im Norden positiv bemerkbar - bei der Pünktlichkeit gibt es aber noch Luft nach oben. Die neuen Knotenmanager in Hannover, Bremen und Hamburg bemühten sich erfolgreich um eine rechtzeitige Abfahrt, teilte der Norddeutschlandchef der Deutschen Bahn, Ulrich Bischoping, am Freitag mit. Fuhren im vergangenen Jahr im Hauptbahnhof Hannover nur 61 Prozent der Fernzüge auf die Minute genau pünktlich ab, waren es in diesem Jahr bereits 74 Prozent. Ziel ist, dass 90 Prozent der IC- und ICE-Züge pünktlich unterwegs sind. Auch Regionalbahnen kommen dann pünktlicher ans Ziel, weil sie nicht auf verspätete Schnellzüge warten müssen.

Die Knotenmanager, die es nach einem Pilotprojekt in Köln und Hannover inzwischen in zehn großen Bahnhöfen gibt, kümmern sich am Bahnsteig darum, dass größere Reisegruppen schneller in die Waggons kommen. In Hannover arbeiten sich auch mit simplen Wegweisern, die Reisenden des nach Norden fahrenden ICE zeigen, in welchem Bahnsteigabschnitt der Zugteil nach Bremen und Hamburg steht. Vom Büro aus nehmen die Manager auch direkt Kontakt zu den Lokführern auf. Einem verspäteten Zug aus Göttingen etwa wird gemeldet, dass bis Hannover alle Signale auf grün stehen und er mit Höchsttempo versuchen kann, die Verspätung wieder aufzuholen.

Mehr Technik, weniger Weichenstörungen

Für mehr Verlässlichkeit und Pünktlichkeit will die Bahn auch mit einer besseren Wartung ihrer Technik sorgen. So sollen 3500 Weichen in Niedersachsen und Bremen an ein Ferndiagnosesystem angeschlossen werden, das Alarm schlägt, bevor es zu einem Ausfall der Weiche kommt. 35 Prozent der derzeitigen Weichenstörungen sollen damit Geschichte sein.

Per Fernüberwachung ferner die Funktionsfähigkeit von 184 Aufzügen in Niedersachsen und 19 in Bremen überwacht werden. Bundesweit wurden alle Fernzüge, von denen viele auch Niedersachsen und Bremen anfahren, einem gründlichen Technik-Check unterzogen. Die Waggons erhalten neue Sitzpolster und Toiletten.

Eine bessere Information der Reisenden verspricht die Bahn sich von neuen Anzeigeschirmen auf den Bahnsteigen, die nicht nur den nächsten, sondern auch die beiden folgenden Züge anzeigen. Auf 18 Bahnhöfen in Niedersachsen und Bremen werden die Anzeigen installiert. Mehr Klarheit für Reisende gibt es etwa, wenn ein Zug erheblich verspätet ist und zwischendurch andere Züge abfahren. Die verspätete Bahn ist dann weiter auf der Tafel zu sehen, der Wartende weiß, das der Zug noch kommt.

Von Michael Evers 

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