Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama „Concordia“-Kapitän muss 16 Jahren in Haft
Mehr Welt Panorama „Concordia“-Kapitän muss 16 Jahren in Haft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:24 11.02.2015
Der Kapitän der "Costa Concordia", Francesco Schettino. Quelle: dpa
Grosseto

Der Kapitän des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" ist zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Gericht in der italienischen Stadt Grosseto verurteilte Francesco Schettino am Mittwochabend wegen fahrlässiger Tötung im Zusammenhang mit der Havarie, bei der vor drei Jahren 32 Menschen starben. Die Staatsanwaltschaft hatte 26 Jahre Haft gefordert, die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert. Schettino selbst war bei dem Urteilsspruch nicht anwesend, obwohl er das zuvor angekündigt hatte. Er habe Fieber, erklärten seine Anwälte.

Das Kreuzfahrtschiff war am 13. Januar 2012 mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der italienischen Insel Giglio auf eine Felsen gefahren und gekentert. Unter den Toten waren 12 Deutsche.
Schettinos Anwälte hatten einen Freispruch gefordert. Dem 54-Jährigen waren unter anderem fahrlässige Tötung und Körperverletzung vorgeworfen worden.

Schettino hatte sich nach dem Unglück zuerst selbst gerettet, bevor die Evakuierung abgeschlossen war. Er selbst hatte immer wieder betont, dass vor allem seine Crew an dem Unglück schuld gewesen sei. Schettino war der einzige Angeklagte in dem Mammutprozess und stand seit eineinhalb Jahren vor Gericht.

Panorama Flüchtlingsunterbringung in Niedersachsen - Flüchtlinge auf die Nordsee-Inseln?

Auf der Suche nach Quartieren für Flüchtlinge schließen Landkreise an der Küste nicht mehr aus, Asylbewerber auf ostfriesischen Inseln unterzubringen. Derweil plant das Land die Errichtung von zwei weiteren Aufnahmestellen. Von der Insel Juist soll ein erstes Wohnungsangebot einer Vermieterin vorliegen.

14.02.2015

Eine 23-jährige Bulgarin aus Uetze ist am Dienstagabend an der Bundesstraße 4 verschleppt, vergewaltigt und ausgeraubt worden. Zwei Männer waren in das Love-Mobil der Prostituierten eingedrungen. Das halbnackte Opfer wurde später von Zeugen gefunden. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

11.02.2015

Auf der Insel Madagaskar ist die Pest ausgebrochen. 71 Menschen sind bereits gestorben. Insgesamt sind in den vergangenen fünf Monaten fast 280 Bewohner erkrankt. Die Bekämpfung der Seuche wird erschwert, weil Flöhe gegen ein Insektizid resistent sind.

11.02.2015