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Panorama Celler Hengstparade sorgt für volle Ränge im Landgestüt
Mehr Welt Panorama Celler Hengstparade sorgt für volle Ränge im Landgestüt
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15:53 24.09.2017
Bei der Celler Hengstparade bestaunten die Zuschauer am Sonntag die Eleganz und Stärke edler Rösser. Quelle: S. Neander
Celle

Die traditionsreiche Hengstparade hat am Wochenende für volle Besuchertribünen im Landgestüt Celle gesorgt. Bei prächtigem Wetter boten Niedersachsens Pferdeexperten tausenden Gästen ein neues und zu Teilen auch überraschendes Programm. Neben den spektakulären Standards wie den kraftstrotzenden Römerwagen oder der Ungarischen Post, bei der ein Reiter auf zwei Pferden stehend über den Paradeplatz jagt, gab es auch Neues. 

Gestütschef Axel Brockmann setzte nicht zuletzt auf die schweren Kaltblüter, die nach Jahrzehnten neben den Hannoveranern wieder in die Landeszucht aufgenommenen worden sind. Die etwas weniger eleganten, aber ungemein starken Pferden waren in der mehrstündigen Schau ebenso zu sehen wie etwa Westernreiter mit ihren Quarterhorses.

"Diese Vielfalt freut unser Ministerium und damit auch uns", sagte der Landstallmeister  - das ist der offizielle Titel - in seiner ebenso launigen wie gewohnt kundigen Moderation. Die Traditionsveranstaltung in Celle war wie die staatliche Pferdezucht selbst unter der Rot-Grünen Landesregierung anfangs in die Kritik geraten, feiert nun aber wieder Erfolge. In Celle sind heute deutlich weniger der edlen Hannoveraner-Hengste zu Hause als früher - dennoch zeigte die Parade 2017 eindrucksvoll, was die Wappentiere des Landes auch im Sport zu leisten in der Lage sind. 

Das Celler Landgestüt wurde 1735 durch Georg II., Kurfürst von Hannover und König von Großbritannien, gegründet. Es diente als Ausgleich für die Aufgabe Celles als Residenzstadt. Die eigentliche Aufgabe des Betriebs ist seit jeher die Zucht guter Pferde. Außerhalb der Pferdeszene ist das Gestüt vor allem für seine öffentlichen Auftritte als Botschafter des Landes bekannt, allen voran die Hengstparade.

r.

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