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Campbell verprügelt ihren Chauffeur - und bleibt wohl straffrei

Wutausbruch des Supermodel Campbell verprügelt ihren Chauffeur - und bleibt wohl straffrei

Naomi Campbell ist wieder einmal ausgerastet. Das für ihre Wutausbrüche bekannte Supermodel soll ihren eigenen Chauffeur verprügelt haben. Eine Anklgae muss sie aber offenbar nicht befürchten.

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Naomi Campbell

Quelle: afp

Obwohl sie während der Fahrt ihren Chauffeur verprügelt haben soll, könnte es Naomi Campbell (39) sein, die mit einem blauen Auge davonkommt. Die Polizei will die Attacke des Topmodels gegen seinen Fahrer nicht verfolgen, meldeten amerikanische Medien am Mittwoch. Campbells Management hatte sich zuvor kooperativ gezeigt: „Wir wollen die ganze Sache rasch aufklären“, zitierte die „New York Post“ Campbells Sprecher. „Naomi wird gern mithelfen, aber bei der ganzen Sache steckt mehr dahinter.“ Was das sein könnte, sagte er aber nicht.

Campbells Fahrer hatte am Dienstag per Notruf die Polizei alarmiert, weil die 39-Jährige ihn vom Rücksitz aus schlage. Später sagte er bei der Polizei, die Britin habe ihn immer wieder mit der Faust in den Nacken geschlagen - so stark, dass sein Kopf auf das Lenkrad schlug. Als er neben einem Verkehrsposten hielt, sprang das Model aus dem schwarzen Cadillac und verschwand im Gewühl von Manhattan. Die Polizei suchte Campbell stundenlang vergeblich, einer ihrer Mitarbeiter tauchte aber rasch bei der Polizei auf.

Obwohl der Fahrer ein paar Beulen und Prellungen habe und außerdem über Nackenschmerzen geklagt haben soll, will die Polizei nicht weiter ermitteln. Es handele sich nur um ein kleines Vergehen.

Offenbar war es Eifersucht, die Campbell gegen den Fahrer so in Fahrt brachte. Laut „Post“ hatte sie den 27-Jährigen vor einem Jahr angerufen, als der ihren Freund fuhr. Der hatte zuvor ein Telefonat von Campbell nicht angenommen. Jetzt soll sie den Fahrer gefragt haben, mit wem ihr Freund damals telefoniert habe. Als der darauf nicht eingehen wollte, sei Campbell ausgerastet.

Campbell gilt als launisch und - gelinde gesagt - unbeherrscht. In den vergangenen zehn Jahren griff sie siebenmal Angestellte an, rechnete die „Post“ vor. Meistens waren es Mobiltelefone - zuweilen mit edlen Steinen besetzt - die sie Hausmädchen oder Assistentinnen an den Kopf warf. Auch ein zerkratztes Gesicht zählte die Zeitung auf. Vor fünf Jahren beschuldigte eine Frau Campbell, ihr ins Gesicht geschlagen zu haben - weil sie das gleiche Kleid getragen hatte.

Campbell war schon im Juni 2008 zu 200 Stunden Sozialdienst verurteilt worden. Sie war ausgerastet, als ihr ein Pilot persönlich gesagt hatte, dass sich wegen eines fehlenden Gepäckstücks der Abflug verzögere. „Die haben meine Scheißtaschen verloren, holt die Presse“, hatte sie in ihr Mobiltelefon gebrüllt und dem Piloten vorgeworfen, Rassist zu sein: „Sie würden das nicht tun, wenn ich weiß wäre“. Herbeigerufene Polizisten wurden von Campbell getreten - mit spitzen Stilettos. Ein Jahr zuvor hatte sie als Strafe in New York bei den Stadtreinigern arbeiten müssen und dabei auch auf Knien Toiletten geputzt. Ihre Kurzzeitvorgesetzten waren durchaus zufrieden mit Campbell. Gekommen war sie dabei im Pelz, abgefahren im Rolls Royce.

dpa

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