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Panorama Wer hat die Bundeswehr-Granate mitgenommen?
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07:57 18.06.2017
Von Frerk Schenker
Dieses Foto zeigt eine baugleiche Übungsgranate. Quelle: Polizei
Munster

Die Granate war am Mittwoch während einer Übung von der Schießbahn Wietzendorf auf dem Truppenübungsplatz Munster abgefeuert worden, jedoch nicht explodiert. Nach Angaben der Polizei fanden Bundeswehrsoldaten das Geschoss bei der üblichen Nachsuche und markierten es mit einer roten Signalflagge. Als Experten den etwa acht Zentimeter großen, blau-silbernen Blindgänger einen Tag später kontrolliert sprengen wollten, war die Granate verschwunden.

Das defekte Splittermantelgeschoss sei extrem gefährlich, es dürfe nicht berührt werden, warnte die Polizei – und bat um Hinweise zum Verbleib der Munition. Bislang habe sich aber niemand gemeldet, hieß es am Sonnabend von der Polizeiinspektion im Heidekreis.

Polizei und Bundeswehr stehen somit weiter vor einem Rätsel. Als unwahrscheinlich gilt in Bundeswehrkreisen, dass Soldaten die Granate mitgenommen haben. Sie wüssten um die Gefahr, die von dem Geschoss ausgeht, sagte der Standortkommandant dem NDR. Ebenso dürfte Soldaten bewusst sein, dass die Munition nicht mehr verwendbar sei. 

Haben also Zivilisten die Granate mitgenommen? Auch diese Möglichkeit ziehen Polizei und Bundeswehr in Betracht. Allerdings heißt es seitens der Bundeswehr, dass sich Spaziergänger oder Anwohner der Schießbahn kaum näherten, weil sie abgelegen in der Mitte des Truppenübungsgeländes liege.

Angesichts der Gefahr, die von der Granate ausgeht, hofft die Polizei weiter auf Hinweise unter 05192/9600.

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