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Panorama Grünes Licht für Bau der A20 und A39
Mehr Welt Panorama Grünes Licht für Bau der A20 und A39
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16:54 03.08.2016
Autobahnbau in Niedersachsen: Die Bundesregierung hat für die A20 und die A39 grünes Licht gegeben. Quelle: Ingo Wagner/dpa
Berlin/Hannover

"Das ist ein guter Tag für Niedersachsen, das ist ein wichtiger Schritt für die Infrastruktur in Niedersachsen", sagte Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) in Hannover. Alle großen angemeldeten Verkehrsprojekte des Landes seien im Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt worden. Schon 2018 könne der Autobahnbau auf Teilabschnitten beginnen, sagte eine Ministeriumssprecherin.

Ausbau der A20

Die Autobahn, die viele nicht haben wollen: Was Betroffene sagen, lesen Sie hier.

Die A20 und die A39 wurden im Bundesverkehrswegeplan unter dem Punkt "Neue Vorhaben – Vordringlicher Bedarf" aufgenommen. Die Investitionen werden auf 2,6 Milliarden Euro (A20) und 1,1 Milliarden Euro (A39) geschätzt. Die A 20 soll von Oldenburg über Bremerhaven und Glücksstadt bis nach Bad Segeberg verlaufen. Die A 39 soll Wolfsburg und Lüneburg verbinden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa will der Bund insgesamt rund 8,37 Milliarden Euro in den Aus- und Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen in Niedersachsen investieren.

Zusätzliche Gleise für Güterzüge

Neben den Autobahnen ist auch der für das Emsland und die Niederlande wichtige vierspurige Ausbau der Europastraße 233 von der Grenze bei Meppen Richtung Cloppenburg in die Ausbauplanung aufgenommen.

Bei der Bahn sollen zusätzliche Gleise für Güterzüge von Hannover Richtung Hamburg und Bremen geschaffen werden. Für den ICE-Verkehr sind zusätzliche Gleise von Hannover nach Bielefeld eingeplant. Hier hat der Bund es offen gelassen, ob es einen Ausbau oder den Neubau einer Schnellfahrtrasse gibt. Am Elbe-Seiten-Kanal soll die wichtige Schleuse Scharnebeck erneuert werden.

Die Unternehmerverbände Niedersachsen riefen die Landesregierung auf, die Planungsmittel und das Planungspersonal aufzustocken. "Der Bundesverkehrswegeplan kommt Niedersachsen und seinen wichtigen Projekten sehr entgegen. Nun müssen wir aber zügig die Ärmel hochkrempeln und Baurecht schaffen", sagte UVN-Hauptgeschäftsführer Volker Müller.

Hintergrund

Kernzahlen des Bundesverkehrswegeplans

Der neue Bundesverkehrswegeplan schreibt Investitionen bis 2030 fest. Kernzahlen des am Mittwoch vom Kabinett beschlossenen Konzepts mit einem Gesamtvolumen 269,6 Milliarden Euro.

Davon gehen

  • 132,8 Milliarden Euro in Autobahnen und Bundesstraßen
  • 112,3 Milliarden Euro in Schienenprojekte
  • 24,5 Milliarden Euro in Bundeswasserstraßen

Davon entfallen

  • 141,6 Milliarden Euro auf den Erhalt
  • 38,5 Milliarden Euro auf neue Neu- und Ausbauvorhaben
  • 25,1 Milliarden Euro auf laufende/fest geplante Neu- und Ausbauten
  • 21,6 Milliarden Euro auf Sonstiges, z.B. Grünflächen, Dienstgebäude

dpa/RND/wer

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